Wie geht es mit der Verkehrspolitik in Berlin weiter? Darüber werden die Wähler am 20. September entscheiden. Ute Bonde (CDU), seit mehr als zwei Jahren Verkehrssenatorin, muss sich immer wieder Kritik anhören. Zeit für ein Interview über dieses ganz besondere Politikfeld. Und über aktuelle Themen: Radwege, Bahnsteigsperren, Bäume Fahrscheinautomaten sowie Parkgebühren, die vorerst nicht steigen.Frau Bonde, in Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl liegt die CDU weiterhin weit hinter früheren Spitzenwerten zurück. Wird der Wechsel des Spitzenkandidaten die Chancen am 20. September erhöhen?Mit Stefan Evers wird die CDU wird deutlich über die 20-Prozent-Marke kommen. Wir schauen optimistisch nach vorn.
Hat die Verkehrspolitik zu der Misere beigetragen? Anders formuliert: Wollen die Menschen in Berlin eine andere Verkehrspolitik?Die Berlinerinnen und Berlinern wollen keine andere Verkehrspolitik. Sie sind froh darüber, dass keine Poller mehr aufgestellt werden. Dass nicht mehr darüber diskutiert wird, ob die Friedrichstraße für Autos geschlossen wird oder nicht. Sie finden es gut, dass wir BVG und S-Bahn sauberer und sicherer machen. Es geht voran, und das kann man überall sehen und spüren.














