Die neue Moonswatch: Eine weitere gehypte Kollaboration zwischen Omega und Swatch. PD Die neue Moonswatch von Swatch und Omega steht im Zeichen der Mondlandung von 1969. Die Uhr mit 11 Gramm Gold für 500 Franken kann jedoch nur kaufen, wer den Test besteht.Es war eine der grössten Errungenschaften der Menschheit im 20. Jahrhundert: 1969 landeten Neil Armstrong und Buzz Aldrin in der Apollo 11 auf dem Mond. 57 Jahre später erzählen Swatch und Omega diese Geschichte in Form der neuen Moonswatch «Mission to the moon 1969» nach. Eine superlimitierte Edition von 1969 Stück kommt auf den Markt. Mit der Stückzahl schaffen sie nicht die einzige Referenz zum besagten Ereignis.Das für diese Limited Edition verwendete Gold zum Beispiel stammt aus alten Omega-Ersatzteilen aus jener Zeit. Es wurde in der eigenen Giesserei eingeschmolzen und zu 18-karätigem, wie sie es nennen, «Omega Moonshine™»-Gold verarbeitet. Die neue Moonswatch des Schweizer Luxusbrands Omega und des wohl kreativsten Uhrenherstellers Swatch. PD Auch der Preis bezieht sich auf das Jahr 1969: Er wurde anhand des Goldpreises vom 21. Juli 1969, dem Tag der Mondlandung, berechnet und nicht anhand des heutigen Preises. Damals entsprachen 11 Gramm 18-Karat-Gold einem Wert von 11 US-Dollar beziehungsweise 48 Franken. Vergleicht man diesen Wert mit dem heutigen Goldpreis von über 80 Franken pro Gramm, erscheint die «Moonswatch Mission to the Moon 1969» mit einem Preis von 500 Franken wie ein wahres Schnäppchen.Doch Swatch wäre nicht Swatch, wenn sie sich nicht wieder etwas Neues einfallen lassen würde. Wie immer setzt die Schweizer Uhrenmarke auf Storytelling. Mit dem sonst üblichen Campieren und Anstehen vor den Stores ist erst einmal Schluss, vielleicht auch, weil der Andrang bei der Royal Oak so gross war, dass es teilweise zu Rangeleien kam. Diesmal müssen Interessierte ein Esta-Formular ausfüllen. Nein, kein Einreiseformular für die USA, sondern eine «Electronic Swatch Timepiece Application», doch die Visa-Anspielung ist klar und wird von Swatch auch offen kommuniziert. Es ist nicht die erste Uhr, die Swatch und Omega auf den Markt bringen, doch eines ist sicher: Es wird ein weiteres sehr begehrtes Sammlerstück werden. PD Das Formular umfasst wie das Esta-Visum ebenfalls 32 Fragen, die innert 2 Stunden und 15 Minuten beantwortet werden müssen. Warum genau 2 Stunden und 15 Minuten? Auch da schafft Swatch einen Bezug zu damals, denn so lange benötigten die Astronauten für ihre Experimente auf der Mondoberfläche. Wer alle Fragen richtig beantwortet, hat die Chance, zu den 1969 Besitzerinnen und Besitzern der «Mission to the moon 1969» zu gehören. Die Electronic Swatch Timepiece Application kann noch bis zum 21. Juli um 23 Uhr 59 ausgefüllt werden.Auch visuell gibt es viele Referenzen zur Speedmaster aus dem Jahr 1969Das goldene Zifferblatt zitierte bereits die goldene Omega Speedmaster aus dem Jahr 1969, die anlässlich des Erfolgs der Apollo-11-Mission kreiert wurde. Bei der neuen Moonswatch sind das vertikal satinierte Zifferblatt, die schwarze Bioceramic-Lünette mit goldfarbenem Tachymeter sowie die goldenen, facettierten Indizes mit schwarzem Lack weitere Referenzen zur Uhr von 1969. Ergänzt werden sie durch das zeitgemässe Omega-Swatch-Logo und die charakteristische Typografie. PD Mit Details, die auf die Mondlandung verweisen, wird bei der Uhr nicht gespart. Auf den zweiten Blick erkennt man sogar noch mehr Anspielungen auf die Mondlandung. Der Batteriedeckel zeigt ein goldenes Mondmotiv mit kratzfester Beschichtung. Darauf sind das Datum der Mondlandung sowie ein Fussabdruck zu sehen – eine Hommage an den ersten Schritt im Mare Tranquillitatis, dem Landeplatz von Apollo 11.Auch die starke Limitierung der Uhr ist am Gehäuse sichtbar. Jeweils auf 9 Uhr ist die Seriennummer eingraviert – wenig überraschend natürlich ebenfalls in Gold. Wer eine Uhr ergattern kann, wird sich zeigen, doch eines ist klar: Die virtuelle Schlange ist lang. Die Seite von Swatch war heute aufgrund technischer Probleme bereits zeitweise lahmgelegt. Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.