Als Uwe Steimle auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD suggerierte, ein Attentat auf den Kanzler oder die Hinrichtung der Kanzlerin a. D. seien eine naheliegende Lösung für die Unzufriedenheit im Land, konnte man zusehen, wie das Lächeln auf den Gesichtern von Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Bundesparteichef Tino Chrupalla erfror. Ein Aufruf zum politischen Mord, und sei es nur als schlechter Witz, ist mindestens riskant für eine Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Hatte der Kabarettist den Bogen überspannt? Nein, befand das Publikum und klatschte.
Uwe Steimle und die AfD: Wer auf eine Distanzierung wartet, tut dies vergeblich
Der Kabarettist hat Dinge ausgesprochen, die das Personal der in weiten Teilen rechtsextremen Partei zumindest öffentlich noch scheut.











