CDU und FDP in Sachsen-Anhalt haben den Auftritt von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und AfD-Chef Tino Chrupalla mit dem Kabarettisten Uwe Steimle scharf kritisiert. Die CDU wirft der AfD rückwärtsgewandte Symbolpolitik vor. FDP-Fraktionschef Andreas Silbersack warnt vor einer Verharmlosung der SED-Diktatur.

„‚Und der Zukunft zugewandt‘ könnte rückwärtsgewandter nicht verwendet werden“, sagte CDU-Generalsekretär Mario Karschunke dieser Zeitung. Für die CDU Sachsen-Anhalt sei die DDR „kein romantischer Sehnsuchtsort, sondern ein Unrechtsstaat, der Menschen unterdrückt, bespitzelt und im Wunsch nach Freiheit erschossen hat“.

AfD lässt „Auferstanden aus Ruinen“ anstimmen

Die AfD sei sich „nicht zu schade, die Nationalhymne von Diktaturen zu singen“ und auf rückwärtsgewandte Symbolpolitik und Nostalgie zu setzen, statt Antworten auf Wirtschaft, Arbeitsplätze und innere Sicherheit zu geben. Dass die Partei keine Lösungen anbiete, zeigten aus Sicht der CDU sowohl die Veranstaltung als auch das „100-Tage-Programm“.

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