Beim Testspiel in Jena (0:2) kam Chris Bedia am vergangenen Wochenende für den 1. FC Union Berlin schon nicht mehr zum Einsatz. Trainer Mauro Lustrinelli erklärte hinterher, dass sich der Stürmer bereits mit einem Wechsel beschäftigen würde. Am Freitag meldeten die Köpenicker nun offiziell Vollzug: Bedia, der zur Rückrunde der Saison 2023/24 aus der Schweiz nach Berlin gekommen war, schließt sich dem al-Nasr Sports Club aus Dubai an. In der Arabischen Wüste will der 30-Jährige ab sofort ein neues Kapitel aufschlagen, nachdem er bei Union auch in der kommenden Saison nur wenig Aussicht auf Spielzeit gehabt hätte. „Chris hat sich in einer für ihn nicht einfachen Situation stets professionell verhalten. Nun hat er wieder die Möglichkeit, dauerhaft Teil einer Mannschaft zu sein und regelmäßig zu spielen. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg viel Erfolg und Stabilität“, erklärte Manager Horst Heldt zum Abschied.

Transfer

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Bedia war vor zweieinhalb Jahren mit der Empfehlung von zehn Toren aus 17 Spielen für Servette FC in die Bundesliga gewechselt. In einer für Union sehr schwierigen Saison sollte er dabei helfen, Sheraldo Becker (Real Sociedad) und Kevin Behrens (VfL Wolfsburg) zu ersetzen, die den Klub ihrerzeit verließen. Der Angreifer konnte die Erwartungen allerdings nicht erfüllen. Lediglich bei der 3:4-Heimniederlage gegen den VfL Bochum gelang ihm ein Treffer.