Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht käme, beträfe das auch die frühkindliche Bildung. Dann kommt es auf die Standhaftigkeit der Kita-Träger an.

Die AfD in Sachsen-Anhalt könnte sich auch in die frühkindliche Bildung einmischen

Oliver Berg/dpa

N achdem die AfD für lange Zeit auch auf Länderebene vor allem mit ihren bundespolitischen Forderungen hinsichtlich Migration, Klima und Außenpolitik aufgetreten ist, hat sie im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt mit dem Thema Bildungspolitik einen neuen Schwerpunkt gesetzt.

In der Öffentlichkeit besprochen werden vor allem ihre schulbezogenen Forderungen, wie die Abschaffung der Schulpflicht, die Rücknahme des „Experiments Inklusion“, die Einführung von „Sonderklassen für Flüchtlinge“, der Stopp von Antirassismusprojekten und die Überarbeitung der Lehrpläne im Sinne „patriotischer Einstellungen“. Ein wenig aus dem Blick gerät dabei, dass die AfD auch den Bereich der frühkindlichen Bildung als ein wichtiges Feld ihres Kulturkampfes ausgemacht hat.