Quelle: dpa

17. Juli 2026, 5:30 Uhr

Die Debatte um eine mögliche Verschärfung des Sexualstrafrechts wird teils sehr emotional geführt. (Symbolbild)

© Christoph Reichwein/​dpa

Knapp jeder zweite Bundesbürger hielte es für richtig, wenn sexuelle Handlungen ohne ausdrückliches Einverständnis in Zukunft strafbar wären. Für einen Wechsel hin zum Prinzip «Nur Ja heißt Ja» im Sexualstrafrecht sprachen sich in einer repräsentativen Befragung im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur 46 Prozent der Befragten aus. 32 Prozent der Teilnehmer der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov befürworteten eine Beibehaltung des aktuell geltenden Grundsatzes «Nein heißt Nein». 22 Prozent der insgesamt 2.230 Menschen, die zwischen Freitag und Montag an der Umfrage teilnahmen, trauten sich in dieser Frage kein Urteil zu.