"Repräsentationslücke Ost"
Ostdeutsche haben seltener Spitzenämter
Stand: 16.07.2026 • 17:27 Uhr
Bis heute gibt es in Politik, Justiz oder Wirtschaft eine "Repräsentationslücke Ost". Heißt: Top-Jobs gehen eher an Westdeutsche. Das gesteht auch die Bundesregierung ein. Die Linke fordert Veränderung.
Im Grunde reicht der Taschenrechner: Knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Ostdeutsche. Aber unter den Abteilungsleitern der Bundesministerien finden sich keine 20 Prozent - nur 8,8 Prozent haben eine Ostbiografie. Ähnlich die Zahl bei Richtern oberer Bundesgerichte. Keine der Hochschulen des Bundes und kein Bundesforschungsinstitut wird von einem Ostdeutschen oder einer Ostdeutschen geleitet.







