»Star Wars«-Schöpfer George Lucas kann sich für Technik begeistern und blickt optimistisch in die Zukunft. Besonders, wenn es um künstliche Intelligenz geht, die er als Bereicherung empfindet.»Künstliche Intelligenz bedeutet, dass es für uns viel einfacher ist, Filme zu machen«, sagte der legendäre Filmemacher in einem Interview mit dem Magazin »A Rabbit’s Foot« . »Das ist Fortschritt, das ist die Zukunft.« Künstliche Intelligenz bedeute, »dass es für uns viel einfacher wird, Filme zu machen«, so Lucas.

Viele Filmschaffende sehen in KI zwar eine existenzielle Bedrohung ihrer Branche. Es geht um Urheberrechte, Synchronisation, virtuelle Schauspieler und KI-gestützte Storyboards.Eine Ablehnung der Technik erscheint Lucas jedoch zu konservativ. »Es ist, als würde man hier sitzen und sagen: ›Ich finde, Pferd und Kutsche sind das einzig Wahre. Diese Autos gehen kaputt, sie brauchen Benzin, es gibt allerhand Probleme mit ihnen, und bald baut man sie zu Panzern um, mit denen Menschen getötet werden. Schrecklich.‹«

Auf Nachfrage räumte Lucas Risiken ein, empfiehlt aber ebenfalls KI als Lösung: Sie könne erkennen, ob etwas gefälscht sei oder woher es stamme. Letztlich trage immer der Mensch die Verantwortung: »Wenn Sie etwas Illegales machen, sollten Sie dafür bestraft werden. Was auch immer man tut, es sollte Konsequenzen haben. Genau wie im echten Leben.«US-Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Lucas hat in seiner Filmkarriere »Blockbuster-Filme mit Noblesse« erschaffen, so formulierte es die Jury, die ihn 2024 bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Ehrenpalme für sein Lebenswerk auszeichnete. Seine Filmproduktionsfirma Lucasfilm verkaufte Lucas im Jahr 2012 an Disney, seinen letzten Film inszenierte er im Jahr 2005. Im September soll in Los Angeles sein »Lucas Museum of Narrative Art« eröffnen.