Künstliche Intelligenz macht das Filmemachen einfacher und lässt sich ohnehin nicht aufhalten, sagt George Lucas dem Filmmagazin A Rabbit’s Foot. Den Widerstand gegen die Technik vergleicht der „Star Wars“-Schöpfer mit dem Beharren auf der Pferdekutsche.
Lucas stellt die KI-Debatte in eine Reihe mit dem Streit über die ersten Automobile: Man könne genauso gut auf Pferd und Kutsche beharren, weil Autos etwa Benzin brauchen und irgendwann zu tödlichen Panzern umgebaut werden könnten. Der Vergleich fällt in einem ausführlichen Gespräch über Lucas' Leben mit dem Filmmagazin A Rabbit’s Foot, das Anfang Juli veröffentlicht wurde und nun hohe Wellen schlägt.
„Künstliche Intelligenz bedeutet, dass es für uns viel einfacher ist, Filme zu machen“, sagte Lucas darin. „Man kann nichts dagegen tun. Das ist Fortschritt, das ist die Zukunft.“
Risiken räumt Lucas zwar ein, das Gegenmittel könne aber die Technik selbst liefern. „Wenn man eine KI will, die einem sagt, wann etwas gefälscht ist und woher es kommt, dann kann KI das leisten“, sagt er. „Menschen können das nicht, dafür sind wir nicht schlau genug.“
Die Branche zieht Grenzen










