Nach einer Kurzstellungnahme durch einen Sprecher hat OpenAI nun etwas ausführlicher auf Apples Klage wegen des angeblichen Diebstahls geistigen Eigentums durch von der KI-Firma angeworbene Ex-Mitarbeiter reagiert. In der Stellungnahme, die der Finanznachrichtenagentur Bloomberg vorliegt, heißt es, man nehme die Vorwürfe zwar ernst, sei sich aber keiner Beweise dafür bewusst, dass die Klage begründet sei.
„Wir glauben an fairen Wettbewerb und daran, dass Menschen die Freiheit haben sollten, dort zu arbeiten, wo sie möchten“, schreibt OpenAI. „Wir konzentrieren uns darauf, innovative Technologien zu entwickeln, die Menschen überall neue Möglichkeiten eröffnen.“
Erfolgreich bei Apple gewildert
Apples Klage kommt, nachdem es OpenAI gelungen war, über 400 ehemalige Angestellte anzuwerben – von Ex-Designchef Jony Ive über wichtige Designmitarbeiter wie Evans Hankey und Tang Tan bis hin zu für Apple zentralen Managern wie Smartglasses-Experte Paul Meade. Daneben kamen zahllose weniger bekannte Apple-Angestellte zu OpenAI, die etwa Experten für Lieferketten, Fertigung, Materialwissenschaften oder Engineering sind. Ziel ist es, eigene Hardware-Produkte zu bauen. Zuletzt hieß es, OpenAI plane zunächst einen tragbaren smarten Lautsprecher ohne Display. Es soll aber auch ein eigenes Smartphone vorgesehen sein. Wann die Geräte erscheinen, ist noch unklar.














