In dem Film „Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“ von 2012 unterzieht sich die böse Königin, gespielt von Julia Roberts, vor einem großen Ball einer grotesken Beauty-Prozedur. Ihre Gehilfinnen tragen ihr eine Maske aus Wellensittich-Exkrementen auf, Maden sollen abgestorbenes Gewebe von der Haut entfernen und zwei gezielte Bienenstiche sorgen für die perfekten, prallen Lippen. Was im Film als absurde Satire auf den Schönheitswahn gedacht ist, ist von aktuellen, ungewöhnlichen Hautpflege-Trends gar nicht so weit entfernt. Immer wieder taucht ein neuer Inhaltsstoff auf, der auf den ersten Blick eher für Gänsehaut statt für makellosen Teint sorgt.
Schneckenschleim, Schlangengift und Spreealge: Kann diese Kosmetik mehr?
Nach Schneckenschleim und Spreealge erobert Schlangengift die Kosmetik-Tiegel. Wie die Beauty-Branche immer neue Wege findet, Schönheit zu verkaufen.






