Wer gerade Stil-Ikone Zendaya verfolgt, könnte meinen, die Antike hätte uns wieder eingeholt. Um die Werbetrommel für ihren neuen Monumentalfilm „The Odyssey“ (in dem sie die Göttin Athene spielt) zu rühren, setzt die Schauspielerin Zendaya mit ihrem Stylisten Law Roach voll auf „Method Dressing“. Sprich: Sie kleidet sich passend zu ihrer Filmrolle. Eine Disziplin, die die Schauspielerin seit Jahren erfolgreich fährt und perfektioniert hat.
Der letzte Höhepunkt dieser Fashion-Odyssee: ein kurzes, weißes Kleid aus der Frühjahrskollektion 2008 von Alberta Ferretti, verziert mit metallischen Goldketten. So weit, so göttlich. Doch weiter unten wartete der modische Teufel: Zendaya kombinierte den Look mit kniehohen, metallischen Römer-Absatzsandalen von Sophia Webster, einer britischen Luxus-Schuhdesignerin. Feine Riemchen, die sich im Zickzackkurs die Wade hinaufranken.
Fashion-Odyssee in New York City: Zendaya mit ihrem langjährigen Stylisten Law Roach im Schlepptau, der sich vornehm im Hintergrund hält.
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Man muss fair bleiben: An Zendayas endlos langen Model-Beinen sah das Ganze immer noch irgendwie vorzeigbar aus. Aber die bittere Realität ist: Wenn Normalsterbliche versuchen, dieses modische Experiment im Berliner Nahverkehr nachzustellen, sieht das Ergebnis selten nach römischer Gottheit aus. Stattdessen läuft man Gefahr, Rollbraten-Assoziationen zu erwecken.Kurz: Die Gladiatoren-Sandale ist eines jener Phänomene, die einfach in den Geschichtsbüchern bleiben sollten. Doch die Modewelt kennt bekanntlich keine Gnade – und vor allem keine Amnesie.













