Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum wir im Sommer besonders gerne flirten.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Die Vorstellung vom einen perfekten Menschen begegnet uns überall – in Filmen, Büchern, sozialen Netzwerken und auf Dating-Apps. Doch aus psychologischer Sicht gibt es keinen einzelnen Menschen, der wie für uns bestimmt ist. Vielmehr entsteht das Gefühl von Seelenverwandtschaft häufig dann, wenn Menschen viele Gemeinsamkeiten haben und sich zu Beginn einer Beziehung besonders stark zueinander hingezogen fühlen.Warum uns die Idee der Seelenverwandtschaft fasziniertDie Vorstellung, dass irgendwo der eine richtige Mensch auf uns wartet, vermittelt vielen Menschen Sicherheit. Wer an einen Soulmate glaubt, verbindet damit oft die Hoffnung, dass Liebe vor allem eine Frage des Schicksals ist und weniger davon, wie zwei Menschen ihre Beziehung gestalten. Dieses romantische Ideal wird seit Jahrzehnten durch Filme, Bücher und soziale Medien geprägt und immer wieder bestätigt. Genau darin liegt aber auch die Gefahr. Wer davon überzeugt ist, nur einen einzigen perfekten Partner finden zu können, hält manchmal zu lange an unerreichbaren Menschen fest oder sucht ständig weiter, obwohl eine Beziehung eigentlich gut funktioniert. Dabei entstehen stabile Partnerschaften meist nicht durch Perfektion, sondern dadurch, dass zwei Menschen bereit sind, sich gemeinsam weiterzuentwickeln.Warum Liebe auf den ersten Blick täuschen kannWenn wir jemanden kennenlernen, bewertet unser Gehirn innerhalb weniger Sekunden Stimme, Mimik, Geruch oder Körpersprache. Diese Eindrücke laufen unbewusst ab und werden stark von den eigenen Beziehungserfahrungen geprägt. Deshalb fühlen sich manche Menschen immer wieder von ähnlichen Persönlichkeitstypen angezogen – auch dann, wenn ihnen diese Beziehungen langfristig nicht guttun.Der Glaube an den einen Soulmate kann deshalb auch zum Problem werden. Manche halten zu lange an einer unerreichbaren Person fest, weil sie glauben, die große Liebe gefunden zu haben. Andere beenden funktionierende Beziehungen vorschnell, weil sie auf den vermeintlich perfekten Partner warten. Dabei zeigt die Forschung, dass Menschen mit ähnlichen Werten und Lebensvorstellungen langfristig meist besser zusammenpassen als völlig gegensätzliche Persönlichkeiten.Worauf es in einer Beziehung wirklich ankommtStatt nach Perfektion zu suchen, lohnt sich der Blick auf die eigene Beziehungsfähigkeit. Wer zuverlässig ist, offen kommuniziert, Konflikte lösen kann und gleichzeitig ein eigenständiges Leben führt, schafft gute Voraussetzungen für eine stabile Partnerschaft.Ebenso wichtig ist es, sich auf einen Menschen einzulassen, statt ständig nach einer noch besseren Option zu suchen. Denn glückliche Beziehungen entstehen nicht dadurch, dass zwei perfekte Menschen aufeinandertreffen. Sie wachsen vor allem dann, wenn beide bereit sind, gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten und sich miteinander weiterzuentwickeln.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.