Das wertvollste börsennotierte Unternehmen Europas profitiert weiterhin vom KI-Boom und seiner Monopolstellung bei bestimmten Maschinen zur Chipproduktion. Die Nachfrage von Halbleiter-Riesen wie TSMC oder Micron treiben Umsatz und Gewinn in die Höhe.
15.07.2026, 08.47 Uhr
KI-Profiteur: Die Nachfrage nach den Produktionsmaschinen von ASML-Chef Christpohe Fouqhet ist ungemindert stark
Angetrieben von der hohen Nachfrage nach KI-Chips hat der Chipausrüster ASML im zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen und seine Jahresziele erneut angehoben. Der Umsatz erreichte 9,3 Milliarden Euro und der Nettogewinn 2,9 Milliarden, erklärte der niederländische Konzern am Mittwoch.
Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden und einem Gewinn von 2,6 Milliarden Euro gerechnet. „Unsere Kunden beschleunigen ihre Pläne zum Kapazitätsausbau, was ASML eine bessere Planbarkeit der längerfristigen Nachfrage verschafft“, erklärte Konzernchef Christophe Fouquet (53). Die starke Nachfrage aus dem KI-Sektor habe Unsicherheiten im China-Geschäft mehr als ausgeglichen.












