Siemens Energy heißt künftig Omterra. Noch im laufenden Jahr soll der Namenswechsel beginnen und schrittweise umgesetzt werden, heißt es vom Konzern. Die Übergangsphase soll etwa eineinhalb Jahre dauern.Mit dem Namenswechsel kappt Energy eine der letzten Verbindungen zur ehemaligen Mutter Siemens. Mit Omterra entscheide man sich „bewusst für eine eigenständige, international anschlussfähige Marke“, heißt es.
Der neue Name ist ein reines Kunstwort. Das ist in solchen Fällen aus markenrechtlichen Gründen der übliche Weg.Mit dem Kunstbegriff ist der Münchner Konzern dabei nicht allein: In den vergangenen Jahren haben sich Mitarbeiter und Anleger schon an viele neue und teilweise exotisch klingende Namen gewöhnen müssen: Etwa von Traton als Nutzfahrzeugsparte des VW-Konzerns über Ceconomy als Mutter von Saturn und Mediamarkt oder Aumovio und Vitesco als abgespaltene Geschäftsteile von Continental.
Lizenz gilt für 10 JahreBei der Abspaltung von Siemens Energy wurde vereinbart, dass dem neuen Unternehmen der geschützte Name Siemens zehn Jahre lang weiter zur Verfügung steht. Dafür muss der Konzern aber eine von seinem Umsatz abhängige Lizenzgebühr bezahlen.Allein im vergangenen Jahr waren das rund 300 Millionen Euro. Auch vor diesem Hintergrund hatte Siemens Energy bereits klargemacht, dass das Unternehmen die noch bis 2030 laufende Vereinbarung nicht verlängern werde.










