Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-WM bilden die ersten Vier der Fifa-Weltrangliste auch das WM-Halbfinale.
Frankreich – Spanien (Dienstag, 21 Uhr MESZ, Dallas, ZDF & MagentaTV)England – Argentinien (Mittwoch, 21 Uhr MESZ, Atlanta, ARD & MagentaTV)
Langweilig? Ach was! Es gibt für jede der Mannschaften mindestens einen guten Grund, Weltmeister zu werden.
Es ist einfach: Im Sport sollen die Besten gewinnen. Und das sind die Franzosen. Ihre B-Elf hätte, wenn sie bei dieser WM als eigene Nation angetreten wäre, besser abgeschnitten als die meisten anderen Fußballnationen. Im Viertelfinale saßen gegen Marokko zu Beginn auf der Bank: Bradley Barcola, dessen Wechsel für 150 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zu Liverpool gerade diskutiert wird. Auch keiner für die Startelf: Aurélien Tchouaméni, Real Madrids Mittelfeldspieler mit den meisten Einsätzen in der vergangenen Saison. Und Manchester Citys Rayan Cherki, 2025/26 nominiert als bester junger Spieler der Premier League. Ihr größtes Asset auf der Bank ist aber ihr Trainer Didier Deschamps. Niemand hat mehr WM-Spiele gecoacht als er. Sowohl als Spieler als auch als Trainer hat er den Pokal gewonnen. Er strebt sein drittes WM-Finale in Folge an und dass er das bei seiner letzten WM noch einmal gewinnen will, steht außer Frage. Dass es ihm auch gelingen wird, dafür sorgen die, die eben nicht auf der Bank sitzen: Kylian Mbappé mit seinen acht WM-Toren, Michael Olise mit seinen fünf Vorlagen, ach ja und Ousmane Dembélé, Désiré Doué, Dayot Upamecano …(Laura Sophia Jung)












