BildstreckeIan Langsdon / EPA2016 wird Nizza Schauplatz eines der blutigsten Anschläge der französischen Nachkriegsgeschichte. Am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, fuhr ein Islamist mit einem LKW in eine Menschenmenge und tötete 86 Personen.14.07.2026, 15.03 Uhr2 LeseminutenIm Bild der Lastwagen, der am Donnerstagabend, dem 14. Juli 2016, in Feiernde raste, aufgenommen am Tag danach. Der mit Waffen beladene Lastwagen fuhr mehr als anderthalb Kilometer der Strandpromenade entlang und raste dabei in Menschen, die sich zum Feuerwerk am Nationalfeiertag versammelt hatten. 86 Personen kamen ums Leben, mehr als 400 wurden teilweise schwer verletzt.Luca Bruno / APZehn Kinder und Jugendliche verloren beim Anschlag ihr Leben. Das Foto der Puppe verbreitete sich viral im Internet, oft mit der falschen Bildunterschrift, es zeige ein totes Kind unter der Rettungsdecke. Tatsächlich ist nicht geklärt, wie alt das Opfer war.Eric Gaillard / ReutersFahrzeuge des Rettungsdienstes im Einsatz am Tatort.Sasha Goldsmith / APFrauen trauern in der Nähe des Anschlagsortes. Unter den Toten befanden sich auch eine brasilianische Friseurin und ihre sechsjährige Tochter, die in Yverdon gelebt hatten, und eine Zollbeamtin aus dem Tessin.Laurent Cipriani / APForensiker untersuchen den Tatort am Tag danach. Der Attentäter war als Kleinkrimineller polizeibekannt und wenige Monate vor dem Attentat wegen einer gewalttätigen Auseinandersetzung zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.Olivier Anrigo / EPAEine Frau sucht am Tag nach dem Attentat verzweifelt nach ihrem Sohn.Luca Bruno / APDer Täter war ein 31-jähriger Tunesier, der 2005 nach Frankreich migriert war und in Nizza lebte. Er besass eine bis 2019 gültige Aufenthaltserlaubnis. Offenbar hatte er sich in den Monaten zuvor islamistisch radikalisiert.Andreas Gebert / DPA / KeystoneDer Tunesier hatte laut der Staatsanwaltschaft schon Monate zuvor begonnen, die Tat zu planen. Auf seinem Handy wurden Bilder von zwei Feuerwerken und einem Konzert auf der Strandpromenade von Nizza im Sommer 2015 gefunden.Luca Bruno / APMenschen versammeln sich an einer provisorischen Gedenkstätte, um eine Schweigeminute zu Ehren der Opfer eines Anschlags in der Nähe des Tatortes abzuhalten. Der damalige Präsident François Hollande sagte nach dem Anschlag in einer nächtlichen Ansprache, Frankreich werde den Angriff auf die Freiheit nicht hinnehmen und seine Werte verteidigen, und kündigte an, die Angriffe auf den Islamischen Staat auszuweiten.Luca Bruno / APOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.
86 Tote, 400 Verletzte: Rückblick auf den Anschlag in Nizza vor zehn Jahren
2016 wird Nizza Schauplatz eines der blutigsten Anschläge der französischen Nachkriegsgeschichte. Am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, fuhr ein Islamist mit einem LKW in eine Menschenmenge und tötete 86 Personen.










