USB-C-Kabel sind für viele Nutzer ein verwirrendes Thema: An Stecker oder Strippe lässt sich mangels Kennzeichnung oft nur schwer ablesen, welchen Datendurchsatz und/oder welche Ladeleistung ein Kabel liefert. Die neue Mac-App WhatCable vom Entwickler Darryl Morley verspricht hier mehr Durchblick. Das kostenlose Tool liest dazu aus, welche Informationen bei macOS selbst ankommen – für die im Rechner vorhandenen USB-C-Ports ebenso wie für den MagSafe-Ladeanschluss. Neben Power-Delivery-Infos und Datendurchsatz nennt die Anwendung auch die für die Videoübertragung an einen Monitor verfügbare Bandbreite. Die App kann außerdem die Daten auslesen, die die im Kabel enthaltenen Chips liefern – und prüfen, ob es eine USB-IF-Zertifizierung (und wenn ja, welche) gibt. Auch sogenannte E-Marker-Daten werden ausgelesen.

Nur Daten, die in macOS ankommen

Dabei soll WhatCable keinen der diversen verfügbaren physischen Kabeltester ersetzen. Stattdessen werden nur die Daten angezeigt, die in macOS selbst ankommen und die durch Apples offizielle APIs auslesbar sind. Die Anwendung funktioniert außerdem nur auf Apple-Silicon-Maschinen, Intel-Macs mit USB-C können nicht verwendet werden, da hierfür keine Public-APIs bereitstehen, wie Morley mitteilt. Spezielle Helfer-Daemons oder Background-Datenuploads vermeidet die App. Zudem ist WhatCable quelloffen und steht unter der MIT-Lizenz.