Tödlicher ICE-Einsatz in Maine: Erschossener Kolumbianer offenbar nicht Zielperson
In den USA gehen Abschieberazzien gegen Einwanderer ohne gültige Papiere weiter. Kürzlich wurde dabei in Texas ein Mensch getötet und nun erneut einer in Maine.
Die Straße, auf der der 26-Jährige bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde (ICE) getötet wurde
Gregory Rec/Portland Press Herald/ap/dpa/picture alliance
afp/dpa | Bei dem jüngsten tödlichen Schusswaffeneinsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE ist es offenbar zu einer Verwechslung gekommen. „Die getötete Person war nicht diejenige, nach der sie suchten“, sagte der Senator Angus King aus dem Bundesstaat Maine am Montag (Ortszeit) dem Sender CNN unter Berufung auf das US-Heimatschutzministerium und bestätigte damit Medienberichte. Bei dem Opfer handelt es sich laut Hilfsorganisationen um einen 26-jährigen Kolumbianer. Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall mit ICE-Beamten binnen einer Woche.











