Wenn viele in die Sommerpause verschwinden, wird es für die Verbleibenden eng. Gerade dann zeigt sich, was unter Druck trägt: Das Zwischenmenschliche entscheidet, ob Teams durchhalten.
14.07.2026, 07.10 Uhr
Sind bei Ihnen aus dem Team auch so viele auf dem Sprung in die Sommerpause? Bei uns in der Redaktion leeren sich die Flure zuverlässig, sobald die langen Schulferien beginnen. Ich freue mich für jede und jeden, der jetzt Luft holt – und gleichzeitig wird es für die Verbleibenden in diesen Wochen spürbar dichter. Denn wenn das eigene Produkt nicht pausiert, landet logischerweise mehr auf wenigen Schreibtischen.
Ganz ehrlich: Die Aussicht auf diese Zeit macht mich manchmal nervös. Mein Team nennt mich dann – ich hoffe liebevoll gemeint – den Hamster. Denn ich versuche schon Wochen vorher, emsig die Text- und Bildlager zu füllen, damit wir Ihnen trotzdem jede Menge schöne Inhalte bieten können.Mit dem Tiervergleich komme ich vermutlich noch recht glimpflich davon. Denn in vielen Unternehmen verwandeln sich Führungskräfte in schwierigen Phasen eher in eine andere Gattung: die des Generals. Dann wird das Zwischenmenschliche erstaunlich schnell zur „Nice to have“-Kategorie erklärt. Der Ton wird rauer, die Geduld lässt nach – und „Dafür haben wir jetzt keine Zeit“ wird zur Standardformel.








