Stand: 13.07.2026 • 21:56 Uhr
Die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ist ein Mega-Geschäft, das nicht nur Hollywood umkrempeln könnte. Die US-Regierung winkte den Deal durch - doch mehrere Bundesstaaten wollen ihn kippen und ziehen vor Gericht.
Zwölf US-Bundesstaaten haben Klage bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht, um die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount zu verhindern. Der Zusammenschluss der zwei Unterhaltungsgiganten werde unter anderem höhere Preise, geringere Qualität sowie weniger Filme und TV-Sendungen zur Folge haben, kritisierte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta.
Das sei auch eine Gefahr für Kinobetreiber. Die zwölf US-Bundesstaaten argumentieren in ihrer Klage unter anderem, der Wegfall der Konkurrenz zwischen Warner und Paramount werde unter anderem die Filmtheater schwer treffen. Der Deal verletze Wettbewerbsregeln und müsse untersagt werden. Dabei berufen sie sich auf ein Gesetz, das Fusionen untersagt, wenn sie den Wettbewerb beeinträchtigen könnten.
Fehlerhafte Anwendung des Kartellrechts?











