MS Voice, Mittelschule GeretsriedCelina Bozaris. Fotos: Privat, Catherina HessCelina Bozaris, 16 Jahre, war für das Layout der Schülerzeitung verantwortlich. Außerdem hat sie an mehreren Artikeln mitgewirkt und auch eigene Beiträge verfasst.Mein schönstes Erlebnis: Die Zusammenarbeit in der Klasse während wir an unserer Schülerzeitung gearbeitet haben. Es hat mir viel Spaß gemacht, gemeinsam Ideen zu entwickeln, über Themen und das Layout zu diskutieren und am Ende zu sehen, wie aus unseren Überlegungen Schritt für Schritt eine fertige Ausgabe entstanden ist.Meine größte Herausforderung: Die größte Herausforderung war es, das Layout übersichtlich zu gestalten, alle Inhalte gut auf den Seiten zu verteilen und dabei den typischen Stil der MS Voice beizubehalten.Mein Traumberuf: Grafikdesignerin. Ich würde aber auch gerne als freischaffende Malerin arbeiten.Das sagt die Jury: Die MS Voice ist mehr als eine Zeitung, sie ist ein Magazin – vielseitig, bunt, ansprechend. Die Themen sind gut in verschiedene Kategorien eingeteilt, für jedes Interesse findet sich ein Angebot. Das Titelthema Gewalt wurde vielschichtig und vielseitig bearbeitet. Das Blatt besticht durch seine kreative Gestaltung, besonders das individuell gestaltete Titelbild hat überzeugt. Auch der Comic hat die Jury sehr angesprochen, aber beim nächsten Mal darf er ein wenig kürzer gestaltet werden. Auch für die Hintergrundfarben der Texte würde sich die Jury in der nächsten Ausgabe etwas hellere Töne wünschen. Ansonsten: toll, toll, toll! Herzlichen Glückwunsch!FOS BOS USH Schülerzeitung, FOS/BOS UnterschleißheimFranziska Landmann. Fotos: Stephan Rumpf, Catherina HessFranziska Landmann, 18 Jahre, haben sich mit ihrer Schülerzeitungsredaktion für das Thema „Sprache“ entschieden, weil an ihrer Schule mehr als 52 Sprachen vertreten sind.Mein schönstes Erlebnis: Gemeinsam Zeit zu verbringen, bei den Redaktionssitzungen – oder als wir zusammen Essen waren, war das beste für mich. Jetzt den ersten Platz zu bekommen, ist auch sehr schön.Meine größte Herausforderung: Neben dem Abi Zeit für die Schülerzeitung zu finden, war nicht einfach. Die letzte Zeit war schon sehr stressig. Aber es war auch eine gute Abwechslung zum Lernen.Mein Traumberuf: Luft- und Raumfahrttechnik.Das sagt die Jury: Der Redaktion ist es auf beeindruckende Weise gelungen, das gewählte Thema „Sprachen und Vielfalt“ in zahlreichen Facetten auszuleuchten. „Stimme der Frau“, „Verübersetzen“ und „Viele Sprachen, ein Team“ – bereits die sprechenden Titel der Artikel machen Lust, sich näher mit der Vielfalt und der Vielschichtigkeit der Sprache zu befassen. Zusätzlich überzeugt vor allem das ansprechende, ruhige und farblich so optimal abgestimmte Layout, die Vielfalt der verwendeten Textsorten sowie die künstlerische Umsetzung des Themas. Und ein Comic-Beitrag stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass die Redaktion in ihrer Schülerzeitung den Blick von Unterschleißheim in die weite Welt richtet. Herzlichen Glückwunsch!Schoolmania, SFZ HauzenbergJonas Mühlbeck. Fotos: Stephan Rumpf, /Catherina HessJonas Mühlbeck, 15 Jahre, ist Chefredakteur von Schoolmania. Damit man sich den Alltag von Kindern in anderen Ländern vorstellen kann, stellt die Schülerzeitung verschiedene Schulen aus der ganzen Welt vor. Etwa die größte Schule Indiens.Mein schönstes Erlebnis: Am witzigsten fand ich unsere Lehrer auf Zeitreise. Das waren KI-generierte Bilder von unseren Lehrern in einer anderen Zeit. Unser Hausmeister war ein Mammutjäger.Meine größte Herausforderung: Wir haben fast ein ganzes Jahr daran gearbeitet und sehr viel Zeit da reingesteckt.Mein Traumberuf: Kfz-Mechatroniker, weil ich gerne an Autos herumschraube.Das sagt die Jury: Diese Zeitung zeichnet aus, dass sie mit so vielen kleinen und kreativen Ideen angereichert und aufgelockert wurde. Artikel wie der über die Lehrkräfte auf Zeitreise oder die Lehrkräfte in klein haben allen der Jury ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Trotzdem kommen die Informationen nicht zu kurz – auch hier begeistert Schoolmania mit Kreativität. Die Redaktion hat interessante Themen ausgesucht, zum Beispiel über Schulen in anderen Ländern. An manchen Stellen würde der Inhalt durch ein einheitlicheres Layout noch besser zur Geltung kommen. Am Ende aber war sich die Jury schnell einig: Platz Eins!Lesefuchs, Grundschule Inning am HolzEmily Sachs. Fotos: Stephan Rumpf, Catherina HessEmily Sachs, 9 Jahre alt, überlegt mit ihrer Redaktion gemeinsam, welche Themen für die Schülerzeitung interessant sind. Dann wird abgestimmt. Diesmal waren sie sich schnell einig: Es soll um den Fuchs gehen.Mein schönstes Erlebnis: Dass wir uns ausprobieren konnten, fand ich toll. Ich bin sehr stolz und glücklich, dass wir den ersten Platz bekommen haben.Meine größte Herausforderung: Das ganze Organisieren und Planen. Ohne unsere Eltern hätten wir das nicht geschafft.Mein Traumberuf: Krankenschwester oder Ärztin, weil ich Menschen helfen will.Das sagt die Jury: Der Lesefuchs zieht alle Blicke auf sich: mit einem gelungenen Cover und einem gelungenen Layout. Das Motto „Fuchs“ findet sich im gesamten Heft wieder – wobei besonders die anschaulichen Bastelerklärungen sowie die handschriftlichen Texte auffallen. Bemerkenswert ist auch der Grund, warum es den Lesefuchs überhaupt gibt, die Erlöse aus seinem Verkauf sollen ein Zirkusprojekt an der Schule unterstützen. In diesem Fall zahlt sich der Mut zur Eigeninitiative auch in anderer Form aus: mit dem ersten Platz. Die Jury hätte gerne noch mehr von allem gelesen.die Idee, Maria-Ward-Realschule MindelheimClara Lerch. Fotos Stephan Rumpf, Catherina HessClara Lerch, 15 Jahre, ist das älteste Mitglied der Redaktion. In der Schülerzeitung wollten sie darauf aufmerksam machen, dass nicht alles stimmt, was im Internet steht. Besonders weil schon die jüngeren, in der 5. und 6. Klasse Handys und Social Media nutzen.Mein schönstes Erlebnis: Als wir in der Redaktion der Schülerzeitung gesessen sind und uns gegenseitig Flachwitze erzählt haben.Meine größte Herausforderung: Dieses Jahr kamen viele Neue dazu, was schön ist. Aber es ist auch schwer, ihnen alles zu erklären und beizubringen.Mein Traumberuf: Mediengestalterin oder ein künstlerischer Beruf. Ich zeichne schon, seit ich klein bin.Das sagt die Jury: Die Idee überzeugt außen mit einem ansprechenden, originellen und selbstgemachten Cover. Innen präsentiert sich die Zeitung schön übersichtlich und vielfältig. Auch die Qualität der ausgesuchten Bilder lobt die Jury ausdrücklich. Die Beiträge setzen sich kreativ mit dem Schulleben auseinander oder weisen mit dem Titelthema „Fake News“ einen aktuellen Bezug auf: Desinformation geht uns alle an. An der ein oder anderen Stelle hätte man das Thema vielleicht noch konsequenter zu Ende führen können. Insgesamt aber ist der Redaktion – und das nicht zum ersten Mal – eine hervorragende Ausgabe gelungen.Blog im Blauen Land, Realschule im Blauen Land MurnauSophia Scheffel. Fotos: Stephan Rumpf, Catherina HessSophia Scheffel, 16 Jahre, macht schon seit vier Jahren bei der Schülerzeitung mit. Über die Themen bestimmen alle gemeinsam. Jeder sagt, was ihn oder sie interessiert, sei es Sport, Politik oder Gaming, erzählt sie.Mein schönstes Erlebnis: Als wir im deutschlandweiten Wettbewerb einen Preis bekommen haben und alle zusammen nach Berlin fahren durften.Meine größte Herausforderung: Wir sind ein sehr kleines Team, da ist es oft schwer, genügend Artikel zu schreiben. Und ich hatte mein Abschlussjahr, das war schon stressig.Mein Traumberuf: Als Kind wollte ich Journalistin werden, gerade tendiere ich eher Richtung Zahnmedizin.Das sagt die Jury: Wenn man die Website öffnet, fallen sofort das klare Design und Layout auf. Ebenso ansprechend sind die vielfältigen Themen, die Texte sind auf hohem Niveau gestaltet. Positiv zu bemerken sind außerdem die qualitätsvollen Bilder mit Bildunterschriften auf und dass es die Möglichkeit gibt, Artikel zu kommentieren. Auch die Einteilung in Kategorien hilft prinzipiell bei der Orientierung – allerdings sind es inzwischen sehr, sehr viele. Hier könnte man Kategorien zusammenfassen und sich auf ein paar wichtigste festlegen. Insgesamt zeigt der Blog im Blauen Land aber einmal mehr, warum man ihn unbedingt lesen sollte.Blickkontakt, Von-Müller-Gymnasium RegensburgVivienne Kiermeier. Fotos: Stephan Rumpf, Catherina HessVivienne Kiermeier, 19 Jahre, hat sich mit ihrer Redaktion überlegt, wie sie ihre Themen am besten auf dem Cover präsentieren können. Am Ende ist es ein ausdrucksstarkes Porträt geworden. „Wir wollten zeigen, dass man seine eigene Stimme erheben kann und darf“, erzählt sie. Mittlerweile ist ein Gesicht auf dem Cover das Markenzeichen der Zeitung.Mein schönstes Erlebnis: Die schönste Phase im Entstehungsprozess ist die Endphase. In der Schlussredaktion haben wir nochmal einige Nächte intensiv gearbeitet. Die Motivation und Energie von allen zu sehen ist toll.Meine größte Herausforderung: Wir sind eine große Redaktion und haben auch viele Altersklassen mit unterschiedlichen Interessen abzudecken. Uns ist wichtig, dass sich auch die Kleinen gehört und gesehen fühlen.Mein Traumberuf: Journalismus. Auf jeden Fall werde ich Wege finden, auch nach dem Abi weiter Texte zu schreiben und zu veröffentlichen.Das sagt die Jury: Mit Paukenschlag präsentiert die Redaktion ihr Thema – „Stimme“ – schon auf der Titelseite. Neben spannenden Einblicken ins Schulleben richtet sie ihren Blick gekonnt auch auf das aktuelle Weltgeschehen. Dabei bildet das Titelthema das Zentrum der Betrachtungen. Der Blickkontakt sieht die Stimme als Instrument des Widerstands, als elementarer Bestandteil der Politik und als aufstrebendes Medium in Form von Podcasts. Die Redaktion differenziert zwischen innerer und äußerer Stimme, verknüpft sie mit der Sprache und erkennt ihr Potenzial, Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen. Dabei bringt sie ihre eigene Stimme ein und informiert nicht nur, sondern nutzt auch Formate wie Fotointerviews und Umfragen. Das Publikum jüngeren Alters bindet sie durch Witze und Rätsel ein – und liefert somit eine Schülerzeitung, die auf allen Ebenen überzeugt.