In den USA wurden 2024 mehr als doppelt so viele Menschen von Polizisten getötet wie noch 2003. Die allermeisten von ihnen waren Schwarz.
Ein Ausschnitt aus einem Polizeivideo zeigt die tödliche Festnahme von George Floyd 2020
Hennepin County via NYT/Redux/laif
Nicht erst seit dem Tod von George Floyd im Jahr 2020 ist Polizeigewalt ein großes Thema in den USA. Exzessive Gewalt durch Sicherheitskräfte sorgt immer wieder für mediales Aufsehen. Zu Beginn dieses Jahres waren es die tödlichen Schüsse von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE, die in Minneapolis und darüber hinaus zu großen Protesten geführt hatten.
Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass tödliche Polizeigewalt in den USA während der vergangenen Jahrzehnte deutlich zugenommen hat. Die Studie, die vergangene Woche in der medizinischen Fachzeitschrift JAMA (Journal of the American Medical Association) veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass zwischen 2003 und 2024 fast 12.000 Menschen durch Polizeigewalt ihr Leben verloren haben.










