Vielleicht lag es am Geist von Herrenchiemsee. Dort, wo einst der Verfassungskonvent zur Vorbereitung eines Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland tagte, überkam Bayerns CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek die Erkenntnis, man könnte doch mal über ein Teilverbot der AfD nachdenken. Also über einen Verbotsantrag, der nicht die Bundespartei ins Visier nimmt, sondern einen besonders radikalisierten Landesverband wie den aus Thüringen, eingestuft als gesichert rechtsextrem, angeführt vom einschlägig vorbestraften Björn Höcke.
Ein Verbotsantrag gegen die AfD wäre richtig – in Thüringen
In der CSU denken manche über ein Teilverbot der AfD nach. Das wäre der richtige Weg – deutlich besser kalkulierbar, als Björn Höcke das Wahlrecht zu entziehen.










