Viele Deutsche leiden unter der HitzeWenn Ihnen die hohen Temperaturen zu schaffen machen, sind Sie nicht alleine: Rund jede und jeder Dritte in Deutschland hat persönlich bereits gesundheitliche Probleme durch Hitze gehabt. Das seien mehr Menschen als bei der gleichen Umfrage in den Vorjahren gewesen, erklärte die Krankenkasse DAK-Gesundheit, die eine entsprechende Forsa-Studie in Auftrag gegeben hat. Zu den häufigsten Beschwerden gehörten Müdigkeit und Abgeschlagenheit (71 Prozent) sowie Schlafprobleme (68 Prozent). Außerdem gab jeweils mehr als die Hälfte der Menschen mit Gesundheitsbeschwerden an, unter Kreislaufbeschwerden (64 Prozent) und Kopfschmerzen (52 Prozent) gelitten zu haben. Schwindel (32 Prozent) und Appetitlosigkeit (27 Prozent) traten ebenfalls auf, einige Menschen (7 Prozent) klagten auch über Verwirrtheit.Unter den befragten Frauen erklärten 40 Prozent, belastet zu sein, der Wert liegt fast doppelt so hoch wie bei den Männern (21 Prozent). Fünf Prozent der Befragten haben demnach wegen Beschwerden infolge von Hitze einen Arzt aufgesucht. Viel mehr meinten aber, es wäre sinnvoll gewesen, einen aufzusuchen: Ganze 13 Prozent stimmten der Aussage zu. Forsa befragte vom 22. Juni bis zum 1. Juli mehr als 1500 Erwachsene.Gefährdet die Hitze die Parmesan-Produktion?Die Hitzewellen in Italien machen den Produzenten des Parmesan-Käses zu schaffen. ​Bei Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius geben die Kühe bis zu zehn ⁠Prozent weniger Milch, die zudem an Qualität verliert, wie Nicola Bertinelli, Präsident des Parmigiano-Reggiano-Konsortiums, der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Trockenheit verschärft das Problem noch, denn ‌für den Käse mit seiner geschützten Ursprungsbezeichnung dürfen die Kühe nur mit Gras und Heu aus der Region gefüttert werden. Viele Landwirte haben teure Ventilatoren und Sprühnebelsysteme installiert. Das wiederum ‌treibt ihre Energiekosten in ‌die Höhe.Die steigenden Rechnungen für Klimaanlagen belasten auch die Betreiber der großen Lagerhäuser, in denen die Käselaibe mindestens zwölf Monate reifen müssen. Die klimatisierten Lagerhäuser sind in der Region als „Parmesan-Banken“ bekannt. Dort wird jeder ⁠Laib von ‌Experten geprüft, die ihn mit kleinen Hämmern abklopfen, um Fehler im Reifeprozess am Klang zu erkennen. Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro und ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die ⁠Region Emilia-Romagna. „Wenn extreme ⁠Wetterereignisse länger andauern ​und intensiver ⁠werden, wird sich das auf Menge und ​Qualität der Milch auswirken, vor allem aber zu höheren Kosten ‌führen“, sagte Paolo Ganzerli, internationaler Vertriebsdirektor des Lebensmittelkonzerns GranTerre. Den Parmigiano Reggiano gebe es seit mehr als ​800 Jahren. „Wir wollen nicht die letzte Generation sein, ​die ihn isst“, sagte Ganzerli.Invasiver Schädling bedroht europäische EichenwälderMit der Hitzewelle tauchen mancherorts massiv Eichen-Netzwanzen auf. Dass sich die aus Nordamerika stammenden invasiven Schädlinge hierzulande vehement ansiedeln, sei neu, sagte der Direktor des Karlsruher Naturkundemuseums, Martin Husemann, der Deutschen Presse-Agentur. „Ich denke, dass sie sich schnell über Deutschland ausbreiten.“ Die ohnehin schon durch die Trockenheit geschwächten Eichen würden durch den Wanzenbefall zusätzlich geschwächt, erklärte Husemann. „Was das für Auswirkungen hat, kann man noch nicht so richtig einschätzen.“ Die Insekten saugen an der Unterseite der Blätter verschiedenster Eichen-Arten. Zu sehen sind dann – etwa in Karlsruhe – hellgelbe Verfärbungen. Die Blätter können auch vertrocknen. Zudem mache die Schwächung es anderen Krankheiten wie Mehltau leichter, erklärte Husemann. Fachleute sehen in den Tieren eine erhebliche Bedrohung für die europäischen Eichenwälder.Heftiges Feuer in der Nähe von ParisIm bekannten Wald von Fontainebleau südlich von Paris kämpfen rund 400 Feuerwehrleute gegen einen massiven Brand. Das am späten Sonntagnachmittag am Rande einer Autobahn ausgebrochene Feuer habe bereits 800 Hektar Wald zerstört und dehne sich weiter aus, teilte die Feuerwehr mit. Erstmals wurden zwei Löschflugzeuge aus Südfrankreich in die Hauptstadtregion entsandt. Verkehrsminister Philippe Tabarot teilte mit, wegen des Feuers habe die Autobahn 6 – eine wichtige Verkehrsader in Richtung Süden – teilweise gesperrt werden müssen.Die Feuerwehr sprach von einem „sehr heftigen“ Feuer. Das Ausmaß des Brandes sei „außerordentlich“, sagte der stellvertretende Präfekt der Region, Yannis Bouzar. Mehr als 1.000 Anwohner und Touristen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Le Vaudoué dem Sender BFMTV. Er sprach von „einer Flammenwand“, die sehr schnell vorrücke. Laut Regierungssprecherin Maud Bregeon handelt es sich um eine „außergewöhnliche Lage“, der Staat setze alle Mittel in Bewegung, um die Flammen zu bekämpfen. In der Nordhälfte Frankreichs sei man solche Waldbrände bisher nicht gewohnt gewesen.10.000 zusätzliche Todesfälle durch Hitzewelle in EuropaDie Hitzewelle in Westeuropa Ende Juni hat zu mehr ​als 10.000 zusätzlichen Todesfällen geführt, ⁠wie aus Daten des von der EU-Gesundheitsbehörde ECDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützten Netzwerks EuroMOMO hervorgeht. Extreme Hitze kann zum Tod führen, indem sie einen Hitzschlag verursacht oder Herz-Kreislauf- ‌und Atemwegserkrankungen verschlimmert, wobei ältere Menschen zu den am stärksten gefährdeten Gruppen gehören.„Eine derartige Übersterblichkeit zu dieser Jahreszeit ist ungewöhnlich“, sagte ‌Lasse Vestergaard vom dänischen Statens ‌Serum Institut, bei dem EuroMOMO angesiedelt ist, der Nachrichtenagentur Reuters. „Es ist schwierig, diesen hohen Wert mit etwas anderem als der extremen Hitze zu erklären.“ Wissenschaftler hatten erklärt, die Hitzewelle Ende ​Juni wäre ohne den vom Menschen ⁠verursachten Klimawandel „praktisch unmöglich“ gewesen.43 Grad – auch in den USA herrscht ExtremhitzeAuch das Landesinnere der USA leidet derzeit unter einer Hitzewelle. Von den sogenannten Great Plains, die durch die Mitte der Vereinigten Staaten verlaufen, bis in die Rocky Mountains wurden am Sonntag Temperaturrekorde gemessen. In Salt Lake City, der Hauptstadt des Bundesstaates Utah, sowie in Billings, der größten Stadt des Bundesstaates Montana, kletterte das Thermometer nach vorläufigen Daten des US-Wetterdienstes auf 43 Grad. In beiden Fällen handelte es sich um ein Allzeithoch seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 150 Jahren. Die derzeitige Hitze behindert auch den Kampf gegen große Waldbrände in den Bundesstaaten Colorado und Utah. Für Dienstag wurden erneut sehr hohe Temperaturen erwartet.Hohe Waldbrandgefahr in BrandenburgDie Waldbrandgefahr in Brandenburg ist weiterhin hoch. In 13 von 14 Landkreisen gibt das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) am Montagmorgen die Warnstufe 4 heraus. Einzig in der Prignitz besteht weiterhin die Gefahrenstufe 3. Noch am Sonntag wurde in den Landkreisen Elbe-Elster, Märkisch-Oderland und Oder-Spree und Stadt Frankfurt/Oder die höchste Gefahrenstufe 5 angegeben. Damit bleibt die Gefahr von Waldbränden weiterhin hoch und besondere Vorsicht ist geboten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist darüber hinaus darauf hin, dass die Kombination aus Trockenheit und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit die Entwicklung solcher Feuer begünstigt. Am Wochenende hatten fast alle Regionalleitstellen der Feuerwehr mehrere Brandeinsätze gemeldet.Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!Die neue Woche bringt wieder Tropennächte, tagsüber verbreitet mehr als 30 Grad. Im Südwesten sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar bis zu 36 Grad möglich. Nachts kühlt es in den Ballungszentren nur auf um die 20 Grad ab. Wir begleiten die Entwicklungen in diesem Liveblog.Immerhin: Zum Ende der Woche soll es deutlich wechselhafter werden. „Schauer und auch Gewitter werden zahlreicher, und die Höchstwerte werden wohl zum Sonntag überall in Deutschland die 30-Grad-Marke nicht mehr überschreiten", so Markus Eifried vom DWD. Dennoch werde es „sommerlich warm“ bleiben.Berlin: Für Hitzeschutz sind Länder und Kommunen zuständigNach der rekordträchtigen Hitzewelle wird in Berlin über politische Folgen diskutiert. Unsere Korrespondentin Katja Gelinsky berichtet:Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, hat der Bundesregierung vorgeworfen, nichts für den Hitzeschutz der Bevölkerung zu tun. „Friedrich Merz kann vielleicht aus dem klimatisierten Kanzleramt heraus die Hitze ignorieren, aber die Pflegekräfte in den Krankenhäusern, die können das nicht“, sagte Dröge am Montag in der ARD. Die Menschen in Senioreneinrichtungen litten darunter, dass es keine Klimaanlagen gebe. Dröge hatte zuvor ein „Abkühl-Sofortprogramm“ für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen gefordert.Die Vorsitzende der Linken Ines Schwerdtner forderte von Politik und Arbeitgebern umfassende Konzepte zum Umgang mit Hitzewellen. „Kaum jemand“ in den Regierungen in Bund und Ländern sei auf den Hitzesommer ausreichend vorbereitet gewesen, sagte sie am Montag in Berlin. Vor allem vulnerable Gruppen dürften nicht der Hitze überlassen werden. „Das ist eine politische Verantwortung und die Verantwortung der Arbeitgeber.“ Auf die Frage, ob der Bundeskanzler Hitzeschutz und Klimaanpassung zur „Chefsache“ machen wolle, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag, ein solcher Schritt bringe „noch keine Lösung für ein Problem“. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) machte zudem deutlich, dass vor allem Länder und Kommunen für den Schutz gegen extreme Hitze zuständig seien. Der Bund habe ihnen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, sagte der Sozialdemokrat im Deutschlandfunk. Das sei „ausreichend und auch auskömmlich“, um diese Aufgabe wahrzunehmen.Vertreter der Kommunen sehen das anders. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Kay Ruge, bezeichnete es als „falschen Weg“, Hitzeschutz „jetzt schlicht zur kommunalen Pflichtaufgabe zu erklären“. Landkreise, Städte und Gemeinden kümmerten sich bereits um Hitzeaktionspläne, Gesundheitsvorsorge, Beratung und konkrete Schutzmaßnahmen. Was fehle, seien dauerhaft ausreichende Mittel, nicht nur für den Hitzeschutz. „Deshalb ist auch das Sondervermögen in bestimmten Bereichen zwar sinnvoll, aber keine Lösung für unser strukturelles Finanzproblem.“ Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Christian Schuchardt, verwies auf Maßnahmen der Städte wie mehr Grün, mehr Wasser und mehr Frischluftschneisen. Mit Blick auf die Kosten sagte er: „Das werden die Städte in Zukunft nicht allein stemmen können – auch nicht mit den Mitteln aus dem Sondervermögen.“ Diese würden den Städten helfen. Aber für die „Generationenaufgabe Hitzeschutz“ sei absehbar, dass auch dieses Geld nicht reichen werde.DWD-Bilanz: Zweitwärmster Juni in DeutschlandDer Juni 2026 ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der zweitwärmste Juni gewesen, den es jemals gab. Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen, teilte der DWD in einer vorläufigen Auswertung mit. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen.„Der erste meteorologische Sommermonat war von starken Temperaturkontrasten geprägt“, hieß es. Im Vergleich mit der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 sei der Juni 4,1 Grad wärmer gewesen. „Zur Monatsmitte war man davon jedoch weit entfernt“, schrieb der DWD. Da habe es einen verhältnismäßig kühleren Witterungsabschnitt gegeben. Anschließend habe sich vor allem im Westen eine Hitzewelle „mit extrem heißer und feuchter Luft aus südlichen Gefilden“ etabliert, hieß es. Am Oberrhein habe es 8 bis 10 sehr heiße Tage mit einer Höchsttemperatur von 35 oder mehr Grad gegeben. „Am 27. wurde deutschlandweit an 46 Stationen die 40-Grad-Marke geknackt“, schrieb der DWD mit Blick auf den Juni. Der deutschlandweite, vorläufige Allzeitrekord wurde demnach am 28. Juni in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) mit 41,7 Grad gemessen. Auch in den Nächten sei es teils tropisch warm gewesen. Der Juni war nach DWD-Angaben allerdings deutlich trockener als im langjährigen Mittel: Es seien rund 66 Liter pro Quadratmeter registriert worden – in der Referenzperiode waren es 85. Und der Regen war ungleich verteilt: Am Alpenrand und im Nordwesten seien 120 bis 180 Liter pro Quadratmeter gefallen, am Mittel- und Oberrhein, in Unterfranken und im Großraum Berlin seien es nur 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter gewesen. „Punktuell kam bei heftigen Gewittern, die vor allem am Monatsende auftraten, lokal der gesamte Monatsniederschlag in kurzer Zeit vom Himmel“, schrieb der Wetterdienst. Die Sonne hingegen habe in der zweiten Junihälfte ihre Bilanz ordentlich aufpoliert. Insgesamt habe es 248 Sonnenstunden gegeben. Das seien etwa 20 Prozent mehr als in der Referenzperiode, hieß es. „Der Juni war der vierte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfiel als im vieljährigen Mittel.“Alle Werte sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vorläufig und können sich noch ändern. Die Sonnenscheindauer sei teilweise aus Satellitendaten abgeleitet. Die Daten für die letzten zwei Tage des Monats basieren auf Prognosen.41,7 Grad: Hitzerekord-Dorf in Brandenburg„Es war ein totaler Temperaturschock“: Das sagt die Ortsvorsteherin des Dorfes Coschen in Brandenburg, in dem am Sonntag der vorläufige deutsche Hitzerekord registriert wurde. „Unser Ort war wie ausgestorben. Niemand hat sich raus getraut und alle haben sich verkrochen“, berichtet Birgit Radt. Seit 2019 ist sie Ortsvorsteherin in dem Dorf mit knapp 400 Einwohnern.41,7 Grad hatte die Messstation vom Deutschen Wetterdienst in Coschen in der Gemeinde Neißemünde angezeigt. Das Dorf liegt an der Neiße, die dort entlang der Grenze zu Polen verläuft. Es sei unerträglich drückend gewesen, als ob man gegen eine Wand laufe, erzählt Radt, deren eigenes Haus gerade mal einen Kilometer von der Wetterstation entfernt ist. Studie: Mehr Ängste und depressive Episoden bei HitzeDie anhaltende Hitze schlägt auch aufs Gemüt: Das gilt insbesondere für Menschen, bei denen sowohl psychische als auch körperliche Vorbelastungen vorliegen, wie die Universitätsmedizin Magdeburg mitteilte. Schon ab 25 Grad steigt demnach die Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene von Angst- oder Depressionsgefühlen berichten.An einer Echtzeit-Befragung auf dem Smartphone nahmen laut Angaben im Vorjahr 183 Teilnehmende aus der Allgemeinbevölkerung sowie in den Psychosomatischen Ambulanzen der Universitätskliniken Magdeburg und Heidelberg teil. An mehreren Tagen mit Temperaturen über 25 Grad wurden sie jeweils viermal täglich befragt. Damit liefere das Forschungsprojekt erstmals Alltagsdaten für Deutschland, die den Zusammenhang zwischen hoher Außentemperatur und psychischer Gesundheit belegen. Am Wochenende: 26 Männer und Jungen beim Baden gestorbenAm heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählte dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden.Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben.Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim mindestens schwer verletzt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.Schon vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. „Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären“, hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im Jahr 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent). Mehr ladenTickarooLive Blog Software