Berlin: Für Hitzeschutz sind Länder und Kommunen zuständigNach der rekordträchtigen Hitzewelle wird in Berlin über politische Folgen diskutiert. Unsere Korrespondentin Katja Gelinsky berichtet:Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, hat der Bundesregierung vorgeworfen, nichts für den Hitzeschutz der Bevölkerung zu tun. „Friedrich Merz kann vielleicht aus dem klimatisierten Kanzleramt heraus die Hitze ignorieren, aber die Pflegekräfte in den Krankenhäusern, die können das nicht“, sagte Dröge am Montag in der ARD. Die Menschen in Senioreneinrichtungen litten darunter, dass es keine Klimaanlagen gebe. Dröge hatte zuvor ein „Abkühl-Sofortprogramm“ für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen gefordert.Die Vorsitzende der Linken Ines Schwerdtner forderte von Politik und Arbeitgebern umfassende Konzepte zum Umgang mit Hitzewellen. „Kaum jemand“ in den Regierungen in Bund und Ländern sei auf den Hitzesommer ausreichend vorbereitet gewesen, sagte sie am Montag in Berlin. Vor allem vulnerable Gruppen dürften nicht der Hitze überlassen werden. „Das ist eine politische Verantwortung und die Verantwortung der Arbeitgeber.“ Auf die Frage, ob der Bundeskanzler Hitzeschutz und Klimaanpassung zur „Chefsache“ machen wolle, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag, ein solcher Schritt bringe „noch keine Lösung für ein Problem“. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) machte zudem deutlich, dass vor allem Länder und Kommunen für den Schutz gegen extreme Hitze zuständig seien. Der Bund habe ihnen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, sagte der Sozialdemokrat im Deutschlandfunk. Das sei „ausreichend und auch auskömmlich“, um diese Aufgabe wahrzunehmen.Vertreter der Kommunen sehen das anders. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Kay Ruge, bezeichnete es als „falschen Weg“, Hitzeschutz „jetzt schlicht zur kommunalen Pflichtaufgabe zu erklären“. Landkreise, Städte und Gemeinden kümmerten sich bereits um Hitzeaktionspläne, Gesundheitsvorsorge, Beratung und konkrete Schutzmaßnahmen. Was fehle, seien dauerhaft ausreichende Mittel, nicht nur für den Hitzeschutz. „Deshalb ist auch das Sondervermögen in bestimmten Bereichen zwar sinnvoll, aber keine Lösung für unser strukturelles Finanzproblem.“ Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Christian Schuchardt, verwies auf Maßnahmen der Städte wie mehr Grün, mehr Wasser und mehr Frischluftschneisen. Mit Blick auf die Kosten sagte er: „Das werden die Städte in Zukunft nicht allein stemmen können – auch nicht mit den Mitteln aus dem Sondervermögen.“ Diese würden den Städten helfen. Aber für die „Generationenaufgabe Hitzeschutz“ sei absehbar, dass auch dieses Geld nicht reichen werde.DWD-Bilanz: Zweitwärmster Juni in DeutschlandDer Juni 2026 ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der zweitwärmste Juni gewesen, den es jemals gab. Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen, teilte der DWD in einer vorläufigen Auswertung mit. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen.„Der erste meteorologische Sommermonat war von starken Temperaturkontrasten geprägt“, hieß es. Im Vergleich mit der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 sei der Juni 4,1 Grad wärmer gewesen. „Zur Monatsmitte war man davon jedoch weit entfernt“, schrieb der DWD. Da habe es einen verhältnismäßig kühleren Witterungsabschnitt gegeben. Anschließend habe sich vor allem im Westen eine Hitzewelle „mit extrem heißer und feuchter Luft aus südlichen Gefilden“ etabliert, hieß es. Am Oberrhein habe es 8 bis 10 sehr heiße Tage mit einer Höchsttemperatur von 35 oder mehr Grad gegeben. „Am 27. wurde deutschlandweit an 46 Stationen die 40-Grad-Marke geknackt“, schrieb der DWD mit Blick auf den Juni. Der deutschlandweite, vorläufige Allzeitrekord wurde demnach am 28. Juni in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) mit 41,7 Grad gemessen. Auch in den Nächten sei es teils tropisch warm gewesen. Der Juni war nach DWD-Angaben allerdings deutlich trockener als im langjährigen Mittel: Es seien rund 66 Liter pro Quadratmeter registriert worden – in der Referenzperiode waren es 85. Und der Regen war ungleich verteilt: Am Alpenrand und im Nordwesten seien 120 bis 180 Liter pro Quadratmeter gefallen, am Mittel- und Oberrhein, in Unterfranken und im Großraum Berlin seien es nur 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter gewesen. „Punktuell kam bei heftigen Gewittern, die vor allem am Monatsende auftraten, lokal der gesamte Monatsniederschlag in kurzer Zeit vom Himmel“, schrieb der Wetterdienst. Die Sonne hingegen habe in der zweiten Junihälfte ihre Bilanz ordentlich aufpoliert. Insgesamt habe es 248 Sonnenstunden gegeben. Das seien etwa 20 Prozent mehr als in der Referenzperiode, hieß es. „Der Juni war der vierte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfiel als im vieljährigen Mittel.“Alle Werte sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vorläufig und können sich noch ändern. Die Sonnenscheindauer sei teilweise aus Satellitendaten abgeleitet. Die Daten für die letzten zwei Tage des Monats basieren auf Prognosen.41,7 Grad: Hitzerekord-Dorf in Brandenburg„Es war ein totaler Temperaturschock“: Das sagt die Ortsvorsteherin des Dorfes Coschen in Brandenburg, in dem am Sonntag der vorläufige deutsche Hitzerekord registriert wurde. „Unser Ort war wie ausgestorben. Niemand hat sich raus getraut und alle haben sich verkrochen“, berichtet Birgit Radt. Seit 2019 ist sie Ortsvorsteherin in dem Dorf mit knapp 400 Einwohnern.41,7 Grad hatte die Messstation vom Deutschen Wetterdienst in Coschen in der Gemeinde Neißemünde angezeigt. Das Dorf liegt an der Neiße, die dort entlang der Grenze zu Polen verläuft. Es sei unerträglich drückend gewesen, als ob man gegen eine Wand laufe, erzählt Radt, deren eigenes Haus gerade mal einen Kilometer von der Wetterstation entfernt ist. Studie: Mehr Ängste und depressive Episoden bei HitzeDie anhaltende Hitze schlägt auch aufs Gemüt: Das gilt insbesondere für Menschen, bei denen sowohl psychische als auch körperliche Vorbelastungen vorliegen, wie die Universitätsmedizin Magdeburg mitteilte. Schon ab 25 Grad steigt demnach die Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene von Angst- oder Depressionsgefühlen berichten.An einer Echtzeit-Befragung auf dem Smartphone nahmen laut Angaben im Vorjahr 183 Teilnehmende aus der Allgemeinbevölkerung sowie in den Psychosomatischen Ambulanzen der Universitätskliniken Magdeburg und Heidelberg teil. An mehreren Tagen mit Temperaturen über 25 Grad wurden sie jeweils viermal täglich befragt. Damit liefere das Forschungsprojekt erstmals Alltagsdaten für Deutschland, die den Zusammenhang zwischen hoher Außentemperatur und psychischer Gesundheit belegen. Am Wochenende: 26 Männer und Jungen beim Baden gestorbenAm heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählte dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden.Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben.Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim mindestens schwer verletzt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.Schon vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. „Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären“, hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im Jahr 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent). Robert Dikomeit41,5 Grad – Erneuter Temperaturrekord in Sachsen gemessenDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,5 Grad die höchste Temperatur registriert, die je in Sachsen gemessen wurde. Rekordhalter ist seit Sonntagnachmittag Bad Muskau in der Oberlausitz, wie der DWD auf Anfrage mitteilte. Erst gestern war in Klitzschen bei Torgau mit 40,3 Grad ein Rekord für den Freistaat gemessen worden.Mindestens 13 Menschen sind seit Freitag bei Badeunfällen in Deutschland gestorbenAm Samstag ertrank laut Polizei ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen südlich von Mannheim, zwei Männer kamen in verschiedenen Gewässern in Berlin ums Leben. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen starb ein sechsjähriges Kind. In Hessen wurde südwestlich von Frankfurt ein 40-Jähriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.Bereits am Freitag war im Seepark Lünen bei Dortmund ein 45 Jahre alter Mann von Besuchern aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann starb laut Polizeiangaben später im Krankenhaus. Ein acht Jahre alter Junge wurde nach zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen. Das Kind habe sich ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit.Ebenfalls nach stundenlanger Suche wurden die Leichen von zwei Schwimmern am Freitag im Bodensee gefunden. Die älteren Männer waren am Donnerstag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden.Drei Tage dauerte die Suche nach einem 14-Jährigen in einem See bei Düren in NRW. Er war nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag mit Freunden in einem Schlauchboot auf dem See unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser gefallen. Taucher bargen ihn am Sonntagvormittag, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Am Samstag ertrank zudem ein 41-jähriger Mann in einem Baggersee in Düsseldorf.In Hessen kam es am Sonntagvormittag zudem zu einem Badeunfall in einem Freibad in Kassel. Ein 76-Jähriger wurde leblos im Wasser entdeckt, Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.Am Nachmittag suchten Einsatzkräfte in der Ostsee nach einem vermissten Langstreckenschwimmer. Eine Drohne und diverse Boote seien an der Seebrücke Scharbeutz im Osten Schleswig-Holsteins im Einsatz gewesen, die Suche wurde jedoch ohne Erfolg abgebrochen. Neuer (vorläufiger) Temperaturhöchstwert gemessen – zum dritten Mal in FolgeIn Deutschland ist den dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen worden. Gegen 16.00 Uhr am Sonntag meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im brandenburgischen Coschen an der polnischen Grenze einen Wert von 41,7 Grad, wie der Dienst aus Offenbach mitteilte. Am Freitag war ein erster Höchstwert mit 41,3 Grad in Saarbrücken gemessen worden, am Samstag dann mit 41,5 Grad in Drewitz, Sachsen-Anhalt.In der Nacht zu Sonntag war zudem im sächsischen Kubschütz mit 29,4 Grad die höchste nächtliche Mindesttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet worden. Ab Sonntagabend sollten verbunden mit Gewittern die Temperaturen allmählich abkühlen. Bis dahin ist ein weiterer Anstieg der Temperaturen allerdings nicht ausgeschlossen.Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden“, da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen“, erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen. Ort in Rheinland-Pfalz wegen Waldbrand geräumtEin sich weiter ausbreitender Waldbrand in einem mit Kampfmitteln belasteten Gebiet hat zur Räumung eines kompletten Ortes in Rheinland-Pfalz geführt. Insgesamt sind rund 650 Menschen in der Ortsgemeinde Traisen bei Bad Kreuznach davon betroffen, wie der Kreis mitteilte. Die Feuerwehr versucht derzeit, mit einem Großaufgebot ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Der Waldbrand war laut Kreis am Samstagnachmittag an einem Steilhang in der Nähe von Traisen ausgebrochen. Am späten Samstagabend wurden erst einzelne Gebäude in unmittelbarer Nähe zu dem Waldbrand geräumt, in der Nacht auf Sonntag entschieden die Einsatzkräfte, mehrere Straßen im nördlichen Teil Traisens zu räumen. Menschen mussten bis 2.00 Uhr in der Nacht Gebäude in einem Radius von einem Kilometer um den Brand verlassen.Im Verlauf des Sonntags dehnte sich der Brand in einem schwer zugänglichen Waldgebiet mit steilen Hängen auf eine Fläche von rund 2,7 Hektar aus. Die Folge war die komplette Räumung des Ortes.Die Menschen konnten in eine Sporthalle in einer benachbarten Gemeinde unterkommen. Der Kreis bot älteren oder kranken Menschen sowie Müttern mit Kindern unter drei Jahren an, sich zu melden, damit Hotelzimmer vermittelt werden können.„Das Wetter spielt uns nicht in die Karten“, sagte Jörg Dindorf, Leiter Team Medien Katastrophenschutz des Kreises Bad Kreuznach. Es sei weiter heiß und trocken, zudem wehe Wind. Mann stirbt in Belgien durch umstürzenden Baum bei schwerem GewitterNach mehreren Tagen außergewöhnlicher Hitze ist in Belgien ein Mann bei schweren Gewittern in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Belgischen Medienberichten zufolge wurde er getötet, als ein Baum in La Hulpe bei Brüssel auf sein Auto stürzte. In der Hauptstadt selbst musste die Feuerwehr fast hundert Mal wegen umgestürzter Bäume oder überfluteter Straßen ausrücken. Menschen kamen in Brüssel laut einem Feuerwehrsprecher aber nicht zu Schaden.Belgien war in den vergangenen Tagen wie große Teile Europas von einer Hitzewelle mit Temperaturen von um die 40 Grad erfasst worden. Die nächtlichen Unwetter überzogen das ganze Land mit Blitzen und Hagelschauern. Nahe dem Flughafen Charleroi wurden dem Königlichen Meteorologischen Institut zufolge Windböen von bis zu 108 Kilometer pro Stunde registriert.SPD und Grüne fordern schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien Wie unser Berlin-Korrespondent Matthias Wyssuwa erfahren hat, fordert auch die SPD als Konsequenz aus den aktuellen Temperaturrekorden in Deutschland mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien. „Die akuten Hitzerekorde mahnen erneut zum beschleunigten Umstieg auf erneuerbare Energien, auch zur Kühlung“, sagte die klima- und energiepolitische Sprecherin Nina Scheer der F.A.Z. „Energieverfügbarkeit ist in diesem Sinne längst zu einer zentralen Sicherheitsfrage geworden – es geht hierbei um Lebensschutz sowie den Schutz unserer Lebensgrundlagen“, fügte sie an. Maßnahmen, die den Umstieg auf erneuerbare Energien und deren Erzeugung sowie ihre Verwertung erschwerten, müssten endgültig vom Tisch. „Stattdessen brauchen wir weitere Förderoffensiven, um den Menschen unmittelbar Sicherheit durch erneuerbare Energiegewinnung zu ermöglichen – auch zur Kühlung.“ Einen ähnlichen Gedanken verfolgte auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katharina Dröge. Sie forderte „ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren“. Dafür brauche es volles Tempo beim Ausbau von Klimaanlagen in Kombination mit Solaranlagen, sagte Dröge der „Bild am Sonntag“. „Wir schlagen ein neues Förderprogramm für Klima-Solaranlagen vor.“ Denn die Hitze tagsüber gehe mit hoher Sonneneinstrahlung und damit besonders viel Solarertrag einher, äußerte Dröge. Auch in Dänemark und Tschechien gibt es neue TemperaturhöchstwerteHitzerekorde gab es in den vergangenen Tagen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Staaten. In Tschechien wurden in der Nähe von Prag 40,8 Grad gemessen. In Dänemark wurde nördlich von Aarhus mit 37 Grad ein Hitzerekord gemessen. Gemessen wurde die Temperatur dänischen Medienberichten zufolge sowohl in Odum nördlich der Stadt Aarhus in Ostjütland als auch am Flughafen H.C. Andersen, der nördlich von Odense auf der Insel Fünen liegt. Der bisherige Hitzerekord stammte mit 36,4 Grad aus dem Jahr 1975.Hitzewelle: Frankreich verzeichnet etwa 1000 zusätzliche TodesfälleIn Frankreich haben die Gesundheitsbehörden seit Mittwoch etwa 1000 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zu den Vormonaten verzeichnet. Laut einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Santé publique France vom Sonntag starben vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren. Die Zahlen seien vorläufig und wahrscheinlich zu niedrig angesetzt, hieß es. Nach elf Tagen außergewöhnlicher Hitze mit mehr als 40 Grad in vielen Teilen des Landes sanken die Temperaturen in Frankreich am Sonntag derweil wieder etwas.Die größte Zunahme wurde den Angaben zufolge bei den Todesfällen in der eigenen Wohnung registriert. Besonders betroffen war dabei die Region Île-de-France, zu der auch die Hauptstadt Paris gehört. Dies sei eine Erinnerung daran, wie wichtig Solidarität gegenüber denjenigen Menschen sei, die isoliert lebten oder in tiefer Einsamkeit, auch in urbanen Regionen, erklärte die Gesundheitsbehörde.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker zur Hitzewelle in Deutschland: Berlin: Für Hitzeschutz sind Länder und Kommunen zuständig | FAZ
DWD-Bilanz: Zweitwärmster Juni in Deutschland +++ 26 Menschen am Wochenende beim Baden gestorben +++ Teils schwere Gewitter in Deutschland +++ alle Entwicklungen im Liveblog










