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Wir haben das gegen Norwegen nur in Ansätzen gezeigt“, sagte der Stürmer des FC Bayern.Nach dem 2:1 nach Verlängerung im WM-Viertelfinale gegen Norwegen hatte Tuchel direkt nach dem Abpfiff am TV-Mikrofon gesagt, seine Mannschaft habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht.Doppel-Torschütze Bellingham konterte in der Interviewzone, als er mit den Aussagen konfrontiert wurde: „Wahrscheinlich weiß er nicht, wie es ist, bei diesen Bedingungen gegen Erling Haaland, Martin Ödegaard, Antonio Nusa und Alexander Sörloth zu spielen. Man kann nicht jedes Spiel mit 1000 Pässen gewinnen. Manchmal muss man schmutzig gewinnen, das haben wir getan.“Tuchel hatte bereits seine Aussage in der Pressekonferenz nach dem von schwüler Hitze geprägten Spiel in Miami eingeordnet. Er betonte, dass es kein Problem mit der Mannschaft gebe und dass er sich von Herzen gefreut habe. „Aber in meinem Kopf bin ich auch immer Fußball-Trainer“, sagte der Schwabe. Und als dieser habe er Dinge gesehen, „wo wir uns das Leben unnötig schwer gemacht haben.“Kane äußerte Verständnis für Tuchels Ansprüche. „Wenn er uns trainieren sieht und unsere Geschlossenheit sieht und auch sieht, zu was wir in der Lage sind“, sagte der 32-Jährige, „dann möchte er diese Version von uns auch in den Spielen sehen.“ Natürlich wisse Tuchel auch, dass dies nicht einfach sei.Im Halbfinale trifft England am Mittwoch (21 Uhr/ARD und MagentaTV) in Atlanta auf Argentinien. „Wir spielen gegen eines der besten Teams der Welt. Das Gute ist doch, dass wir in einem Halbfinale stehen und immer noch das Gefühl haben, wir können es noch besser“, sagte Kane. Man solle die Sache nicht zu hoch hängen, schließlich habe man schon gute Sachen gezeigt.Infantino denkt über WM-Erweiterung auf 64 Teams nachFifa-Präsident Gianni Infantino kann sich eine erneute Erweiterung des WM-Teilnehmerfeldes auf 64 Nationen vorstellen. Das seien alles Themen, über die man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle, sagte Infantino dem Schweizer Portal "blue Sport" auf die Frage einer möglichen Erweiterung der Fußball-WM. Das Portal hatte das Interview mit dem Chef des Weltfußball-Verbandes bereits in der vergangenen Woche geführt.Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“, sagte der Schweizer weiter. Mit Blick auf das laufende Turnier in Amerika mit 48 Teams zog der Fifa-Boss ein positives Zwischenfazit. Die Erweiterung sei „ein riesiger Erfolg“, sagte der 56-Jährige. „Man sieht, die Qualität von den Teams ist allgemein extrem hoch und wird höher, höher und höher, überall auf der Welt.“ Für kleine Nationen sei ein größeres Teilnehmerfeld eine Möglichkeit und ein Ansporn, an einer WM teilzunehmen. Zwischen 1998 und 2022 nahmen 32 Teams bei der WM teil. Das Teilnehmerfeld war für die aktuelle WM von 32 auf 48 Mannschaften erhöht worden. Durch die höhere Teilnehmerzahl war zum ersten Mal ein Sechzehntelfinale gespielt worden. Insgesamt werden durch die Erhöhung die Rekordzahl von 104 Spielen in fünf Wochen Turnierzeit gespielt.Deutsches Scheitern bringt DFB um viele MillionenDas frühe Scheitern der Nationalelf kostet den DFB viel Geld. „Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können“, sagte DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald dem Kicker: „Ins Plus wären wir erst ab dem Finale gekommen.“ Dabei hatte der Dachverband einen konservativen Haushalt für das XXL-Turnier angelegt, Prämien für die Nationalmannschaft wären zudem erst ab dem Achtelfinale fällig geworden. „Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss“, erklärte Grunwald. Ein Aus in der ersten K.-o.-Runde hatte der DFB-Schatzmeister auch als Grundlage für seinen WM-Finanzplan angenommen. Im Nachgang des Scheiterns endete die Ära von Julian Nagelsmann als Trainer. Dessen Aus ist noch nicht eingerechnet in das WM-Defizit des DFB, wie Grunwald erklärte: „In dieser Rechnung sind Sondereffekte nicht inkludiert, also Abfindungen für unsere bisherigen Trainer oder mögliche Ablösen für neue.“ Laut Kicker sollen sich die Zahlungen ans Ex-Trainerteam für die vorzeitige Trennung auf 6,8 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen das Gehalt und möglicherweise eine Ablösesumme für Wunsch-Nachfolger Jürgen Klopp, der derzeit noch bei Red Bull angestellt ist.Norwegens Angreifer Sörloth im Netz beleidigt und bedrohtStürmer Alexander Sörloth ist nach Norwegens Aus in den sozialen Medien massiv beleidigt worden. Seine Partnerin Lena Selnes veröffentlichte diverse Kommentare, die sie über Instagram erreicht haben. „Bitte begehe Selbstmord, du Idiot“, hieß es dort unter anderem. „Sag deinem Mann, dass er Norwegen verlassen und von einer Klippe springen soll“ und „Ich werde ihn töten“ waren weitere Kommentare. Die Norweger hatten im Viertelfinale gegen England in Miami am Samstag unglücklich mit 1:2 nach Verlängerung verloren. Sörloth vergab in der ersten Halbzeit beim Stand von 1:0 für die Skandinavier eine gute Gelegenheit – auch, weil er den Zeitpunkt für ein Abspiel auf Teamkollege Erling Haaland verpasst hatte. Diese Szene könnte die Hasskommentare im Internet provoziert haben. „Die WM und der Fußball bringen Freude, aber auch viel Hass“, schrieb Sörloths Partnerin Selnes. „Ich möchte dem eigentlich nicht viel Aufmerksamkeit geben, aber ich muss das nach diesen Kommentaren tun.“ Sörloth spielte einst in der Bundesliga für RB Leipzig, seit 2024 stürmt er für Atlético Madrid in Spanien. „Unerträglicher Rassismus“: Ehemaliger spanischer Ministerpräsident in der KritikDer frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat mit einer rassistischen Äußerung vor dem WM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich für Empörung gesorgt. Der frühere Politiker der konservativen Volkspartei schrieb in einem Beitrag für El Debate, dass Frankreich über einen Kader auf höchstem Niveau verfüge. Allerdings stünden keine Franzosen in dem Fußballteam.Rajoys Beitrag stieß sowohl in Frankreich als auch in Spanien vor der Partie am Dienstag (21 Uhr) in Dallas auf scharfe Ablehnung. „Mariano Rajoys Äußerungen über die französische Nationalmannschaft zeugen von unerträglichem Rassismus“, schrieb Frankreichs Fußballverbandspräsident Philippe Diallo bei X. „Sie werfen zudem Fragen nach dem verwerflichen Klima auf, das solchen Gestank erst ermöglicht. Unsere Spieler brauchen keine Staatsbürgerschaftsurkunden von einem ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten.“Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez erklärte bei BFMTV: „Das ist absolut inakzeptabel, das entspricht überhaupt nicht den Werten Frankreichs.“Der aktuelle spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez verlinkte bei X einen Beitrag mit zahlreichen kritischen Kommentaren zu Rajoy und schrieb selbst: „Manche definieren Zugehörigkeit noch immer über Nachnamen, Geburtsort oder Hautfarbe. Andere von uns definieren sie über ihre tiefe Verbundenheit mit einem Land und ihre Bereitschaft, sich für es einzusetzen. Indem wir Fußball spielen. Indem wir uns um unsere Älteren kümmern. Oder indem wir Unternehmen gründen.“Spanien gehöre denen, die es lieben. „Nicht denen, die es mit xenophoben Äußerungen beschämen. Frankreich, wir sehen uns im Halbfinale. Möge die beste Mannschaft gewinnen und der Rassismus verlieren.“Norwegische Fluglinie löst Wettschulden einDen Instagram-Auftritt der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian ziert heute das Logo des britischen Mitbewerbers British Airways. Grund dafür ist eine Online-Wette um das WM-Viertelfinale zwischen Norwegen und England: Norwegian hatte British Airways herausfordert, bei der Partie das Firmenlogo für einen Tag aufs Spiel zu setzen.Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage der Norweger nach Verlängerung löst die Airline ihre Wettschulden nun also ein: Seit der Nacht ist ihr Account mit dem Logo der Briten versehen. „Gut gespielt, England und British Airways“, schrieb Norwegian dazu. „Wir lieben diesen neuen Look an euch“, antwortete British Airways.Ittrich: Schiedsrichter sind für Jahre beschädigt Der langjährige Fifa-Referee und TV-Experte Patrick Ittrich sieht die Schiedsrichter durch den Fall Balogun bei der Fußball-WM für lange Zeit beschädigt. „Der Vertrauensverlust, der da passiert ist, der zieht sich durch das Turnier durch und der zieht sich vielleicht auch durch die weiteren Jahre durch. Und das ist das größte Problem“, sagte der 47-Jährige in der TV-Sendung „Doppelpass“ von Sport1.US-Stürmer Folarin Balogun hatte beim 2:0-Sieg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen und war damit für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt worden. Die Fifa hob die Sperre aber überraschend wieder auf. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben mit einem Anruf bei Fifa-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Sperre gebeten.Der Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien sei nach diesem Eingriff „für sein Leben lang angegriffen“, sagte Ittrich: „Dem wird irgendwas nachgesagt, was er nicht gemacht hat. Der wird kein Spiel mehr pfeifen.“ Der Referee sei von Trump „öffentlich diskreditiert“ worden. Das Halbfinale ist komplett – das war die Nacht England und Argentinien haben ihre Viertelfinalspiele gewonnen und treffen am kommenden Mittwoch in Atlanta aufeinander, Frankreich und Spanien duellieren sich tags zuvor in Dallas. Damit stehen exakt die vier Teams in der Vorschlussrunde, die die Fifa vor dem Turnier erstmals in einer Art Setzliste platziert hatte. Sollten alle ihre Gruppen gewinnen – was sie taten –, konnten sie frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen.England bezwang Norwegen 2:1, wobei der zwischenzeitliche englische Ausgleich auf kontroverse Art und Weise zustande kam. Nach einem Abstoß des norwegischen Torhüters Örjan Nyland berührte der Ball, so legen es zumindest Aufnahmen nahe, ein Kabel, der sogenannten Spider Cam. Im Gegenzug schoss England durch Jude Bellingham das 1:1. Nyland reklamierte sofort, doch die Fifa meldete später, der Chip im Ball hätte keine Berührung erkannt.Auch der Weltmeister kann seinen Titel weiter verteidigen. Mit 3:1 nach Verlängerung bezwang Argentinien die Schweiz, Julian Alvarez gelang ein Traumtor. Dabei spielte Argentinien lange in Überzahl. Breel Embolo hatte eine gelb-rote Karte gesehen – die in der Sache korrekt war, in der Entstehung aber nur wegen einer neuen Regelinterpretation zustande kommen konnte.Deutsche U19 verliert das EM-Finale gegen SpanienFür die deutschen U19-Fußballer ist der Traum vom EM-Titel trotz einer couragierten Leistung im Finale geplatzt. Das Team von Trainer Christian Wörns unterlag dem Rekordsieger Spanien im walisischen Wrexham 0:2 (0:1). Für die Iberer, die in ihren fünf EM-Spielen auf 19:0 Tore kamen, war es schon der zehnte Titel im U19-Bereich.„Wir dürfen nach der Pause nicht direkt das 0:2 nach einer Standardsituation kassieren. Insgesamt haben wir zwei, drei Konter zu schlampig ausgespielt“, sagte Wörns bei RTL. Kapitän Francis Onyeka fügte an: „Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, wir haben unsere Chancen nicht genutzt.“Das DFB-Team zog sich gegen den Favoriten anders als beim 0:4 in der Gruppenphase lange Zeit achtbar aus der Affäre. Otto Stange vom Hamburger SV hatte sogar die Chance auf sein fünftes Turniertor (30.), ehe Hugo Lopez kurz vor (44.) und Daniel Yáñez kurz nach der Pause (48.) trafen.Eine deutsche U19 hatte zuletzt 2014 das EM-Finale erreicht, damals holte das Team mit Joshua Kimmich, Julian Brandt, Kapitän Niklas Stark und Davie Selke den Titel – nur 18 Tage nach dem WM-Triumph von Rio. Nun durfte sich die Mannschaft um Onyeka, der sich zur kommenden Saison dem Bundesliga-Neuling SV Elversberg per Leihe angeschlossen hat, zumindest mit der Qualifikation für die U20-WM 2027 trösten.Kurios: Nur einen Tag zuvor hatten auch die deutschen U19-Juniorinnen das EM-Finale verloren – ebenfalls gegen Spanien. Klopp und DFB einigen sich grundsätzlichDer Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp sind sich nach ihrer ersten Verhandlungsrunde in New York über „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ einig. Darüber informierte der DFB am Samstagnachmittag deutscher Zeit in einer ansonsten wenig aufschlussreichen Mitteilung.„DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke haben gestern in New York ein erstes intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers geführt“, hieß es darin. „Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt.“ Die Gespräche werden „in der kommenden Woche fortgesetzt“.Beide Seiten seien „zuversichtlich, dass die Verhandlungen – vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull – letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können“. Ein möglicher Vertrag müsse „final in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG beschlossen werden“. Klopp als Bundestrainer scheint fast nur noch sein Vertrag bei Red Bull im Weg zu stehen. Ein Vorschlag soll sein, dass er künftig auch als Bundestrainer „Markenbotschafter“ beim Brausekonzern bleibt. Im Gegenzug würde der DFB sich eine Ablöse in Millionenhöhe sparen. Warum dieses Konstrukt problematisch ist, hat SZ-Sportchef Claudio Catuogno in diesem Kommentar aufgeschrieben: Hackerangriff auf argentinischen Verband?Bei einem mutmaßlichen Hackerangriff auf Systeme des argentinischen Verbandes AFA führen die Spuren nach Ägypten. Wie die argentinische Tageszeitung Diario Popular berichtete, sollen bei dem Cyberangriff E-Mails verschickt worden sein, in denen die Schiedsrichterleistung beim Aus der Ägypter gegen Argentinien infrage gestellt wurde. Dem Bericht zufolge wurde von einem AFA-Konto eine Erklärung an Journalisten gemailt, in der es unter anderem hieß: „Argentinien hat nicht gewonnen. Der Sieg wurde durch korrupte Schiedsrichterentscheidungen gestohlen.“ Informationen aus der Verbandsdatenbank wurden demnach von einer ägyptischen Hackergruppe in Foren angeboten, die sich Zugang zu Mail- und IP-Adressen sowie Passwörtern verschafft haben will. Ägypten hatte bis zur 79. Minute mit 2:0 geführt, ehe Argentinien die Partie angeführt von Messi noch mit drei Toren innerhalb von rund 13 Minuten drehte. Ägyptens Coach Hossam Hassan wütete im Anschluss ebenso wie vereinzelte ägyptische Spieler und Funktionäre gegen das Schiedsrichtergespann um François Letexier. Die Pharaonen legten gar offiziell Beschwerde gegen Letexier und seine Assistenten ein. Beobachter hatten Letexier und seinem Team allerdings angesichts der teils hitzigen Partie mit mehreren strittigen Szenen eine gute Leistung bescheinigt. Die AFA hatte am Donnerstag bestätigt, dass ein möglicher E-Mail-Versand festgestellt worden sei, der vom Verband weder selbst erstellt noch autorisiert worden sei. Der Verband bat darum, ungewöhnliche Nachrichten insbesondere mit Links, Anhängen oder der Aufforderung zur Preisgabe persönlicher Daten zu ignorieren. Alle lieben Haaland – auch in PeruHaaland-Boom auch in Südamerika: Mehr als 560 Menschen in Peru tragen auf die eine oder andere Weise den Namen des norwegischen Stürmers Erling Haaland. Wie das nationale Bevölkerungsregister Reniec in den sozialen Netzwerken mitteilte, heißen mittlerweile 468 Peruaner Haaland. 91 tragen demnach den Namen Erling Haaland, vier sogar seinen vollständigen Namen Erling Braut Haaland. „Haaland ist auch Peruaner“, schrieb die Behörde dazu. Sie illustrierte die Statistik mit einem KI-generierten Bild von Haaland mit Plüsch-Lama in der Hand und einer typisch peruanischen Chullo-Mütze auf dem Kopf. Ob es sich bei den peruanischen Haalands ausschließlich um Babys handelt oder sich etwa auch Ältere zu Ehren des Norwegers umbenannt haben, ging aus den Angaben nicht hervor. In Peru sollen die Namen von Fußballern aber bereits in der Vergangenheit immer wieder Inspirationsquelle bei der Suche nach dem richtigen Babynamen gewesen sein. Das südamerikanische Land hat dabei auch selbst eine Reihe international bekannter Kicker hervorgebracht, darunter die früheren Bundesliga-Profis Claudio Pizarro, Paolo Guerrero und Jefferson Farfán. Die WM-Leistungen von Haaland sorgen nach Angaben des peruanischen Rundfunksenders RPP auch dafür, dass Einzelhändler immer mehr Shirts mit dem Konterfei des Ex-Dortmund-Profis verkaufen. Matthäus: „Neuer hätte sich WM sparen können“Laut Lothar Matthäus wäre das kurzfristige Comeback von Torwart Manuel Neuer beim DFB nicht nötig gewesen. „Manuel Neuer hätte sich diese WM sparen können. Letztendlich war es viel Wind um nichts“, schreibt der 65-Jährige in der Bild. „Ja, er hat einen Elfmeter gegen Paraguay gehalten, und wenn es gut gegangen wäre, wäre er ein Held gewesen. Aber es ist nicht gutgegangen.“ Durch das erneute frühe Ausscheiden des DFB-Teams bei der WM habe Neuers Karriere eine kleine Delle erhalten. „Nach Platz 3 und Platz 1 folgten drei schlechte Weltmeisterschaften hintereinander. Auch das bleibt in den Köpfen hängen“, schreibt Matthäus. Deutschland war 2018 in Russland und 2022 in Katar mit Neuer im Tor bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Von der Karriere des Bayern-Torwarts bleibe natürlich dennoch die Spielweise und der WM-Titel 2014 in den Köpfen, schreibt Matthäus weiter. Grundsätzlich sei es im Alter nicht leicht, sich von der Profikarriere zu verabschieden, urteilt Matthäus auch über seine eigene Laufbahn. Auch er hätte sich rückblickend die Teilnahme bei der EM 2000 sparen sollen, sei aber von Bundestrainer Erich Ribbeck zur Turnierteilnahme überredet worden. Mit dem damals 39-jährigen Matthäus war Deutschland in der Gruppenphase ausgeschieden. Effzeh holt ghanaischen WM-SpielerDer 1. FC Köln hat den ghanaischen Nationalspieler Gideon Mensah verpflichtet. Der WM-Teilnehmer kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten AJ Auxerre und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028, wie der FC am Samstag bekannt gab. „Gideon ist ein Spieler, der sich konsequent in den Dienst der Mannschaft stellt und auf dem Platz mit hoher taktischer Disziplin, Defensivstärke und Dynamik überzeugt“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler über den 27 Jahre alten Linksverteidiger, der in allen vier WM-Spielen der Black Stars bei der aktuellen Endrunde als Stammkraft zum Einsatz kam. Der FC habe sich schon seit längerer Zeit mit Mensah beschäftigt, so Kessler: „Er bringt internationale Erfahrung mit, hat in der vergangenen Saison in Frankreich starke Leistungen gezeigt und diese auch bei der Weltmeisterschaft bestätigt.“ Der Neuzugang selbst erklärte, er habe nach der WM „verschiedene Möglichkeiten“ gehabt. „In den Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC, die sich sehr um mich bemüht haben, hatte ich aber von Anfang an das beste Gefühl“, sagte Mensah. Kanes Golf-Runde mit TrumpDiese Einladung von Donald Trump wollte Harry Kane nicht abschlagen. Auf Wunsch des US-Präsidenten spielten die beiden in Florida eine Partie Golf miteinander. „Es war eine ziemlich surreale Erfahrung, ihn einfach nur zu treffen“, erzählte der Torjäger des FC Bayern jetzt vor dem WM-Viertelfinale gegen Norwegen in Miami von der Begegnung. Trump hatte zuletzt schon die gemeinsame Golf-Partie ausgeplaudert, nun fand auch Kane lobende Worte für das Talent des 80-Jährigen. „Er spielt, ehrlich gesagt, ziemlich gut. Ich hoffe, ich kann in seinem Alter genauso gut spielen wie er“, sagte der Kapitän der „Three Lions“. Das Treffen habe stattgefunden, als er vor rund 18 Monaten in Palm Beach gewesen sei, ließ Kane wissen. „Es war eine einzigartige Erfahrung, und ich war einfach dankbar, dass er mich eingeladen hat, mitzuspielen“, versicherte der 32-Jährige. Trump hatte nach dem WM-Achtelfinalsieg der Engländer in Mexiko auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: „Harry Kane von England ist ein GROSSARTIGER Spieler!!!“ Kurz darauf sagte der US-Präsident vor Reportern: „Ich mag ihn sehr. Er ist ein guter Golfer. Er ist wirklich großartig.“ Mehr ladenTickarooLive Blog Software