Tennisstar Alexander Zverev hat die Krönung seines starken Wimbledon-Turniers verpasst. Der French-Open-Sieger verlor das Endspiel des prestigeträchtigen Rasenturniers im Südwesten Londons trotz eines eindrucksvollen Beginns gegen den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6.
Die Hoffnungen auf den zweiten Grand-Slam-Titel nur fünf Wochen nach dem Premieren-Triumph in Paris und auf den ersten deutschen Wimbledon-Gewinner seit Michael Stich vor 35 Jahren erfüllten sich nicht. Auch mit dem Selbstbewusstsein von Paris und dem gewandelten offensiveren Spiel steckte Zverev die zehnte Niederlage in Serie gegen Sinner ein. Der Italiener, der in den früheren Runden des Turniers verwundbar schien, triumphierte zum zweiten Mal nacheinander in Wimbledon und holte seinen fünften Grand-Slam-Titel.
In seinem fünften Grand-Slam-Finale musste sich Zverev zum vierten Mal geschlagen geben. Er konnte sich nicht als erst dritter deutscher männlicher Tennisspieler in den Siegerlisten verewigen. Nur Boris Becker (1985, 1986 und 1989) und Michael Stich (1991) stehen auf der Ehrentafel.
Merz sieht einen starken Start von ZverevPrinzessin Kate und Prinz William sowie ihre Kinder George und Charlotte sowie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sahen, wie Zverev am wichtigsten Tag seines Wimbledon-Wegs einen erfolgreichen Start hinlegte. Mit seinen Aufschlägen brachte er das Publikum mehrmals zum Raunen.










