Alexander Zverev verpasst in Wimbledon seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Nach seiner Endspiel-Niederlage gegen den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner aus Italien würdigt die internationale Presse die Leistungen beider Finalisten.Großbritannien„The Sun“: „Jannik Sinner kämpft sich zurück und beendet Alexander Zverevs Wimbledon-Traum.“„The Telegraph“: „Am Sonntag wurde in Wimbledon schweres Geschütz aufgefahren, als die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, seinen Titel im Herreneinzel unter einem Hagel von Assen erfolgreich verteidigte.“„The Mirror“: „Zverev ist gerade erst dem Kreis der Grand-Slam-Sieger beigetreten, konnte seinen Erfolg von Paris aber nicht bestätigen.“The Guardian: „Als Sinner einen Gang höher schalten musste, tat er das; weder Djokovic noch Zverev konnten mit ihm mithalten, es ist sein fünfter Major-Titel mit gerade einmal 24. Er ist noch nicht ganz ein Spieler für die Geschichtsbücher – Carlos Alcaraz, mit sieben, ist es – aber es ist nur eine Frage der Zeit: seine präzisen Schläge, der wuchtige Aufschlag und sein aufblühender Einfallsreichtum sind für alle zu viel – außer für Alcaraz.“Italien„Gazzetta dello Sport“: „Jannik Sinner hat es geschafft: In vier Sätzen gegen einen Sascha Zverev, der selten so nah dran und so gefährlich war. Die Zeiten sind weit entfernt, als sich der Deutsche im Finale der Australian Open fast unter Tränen geschlagen geben musste. Jetzt ist Sascha Grand-Slam-Champion, er wirkt selbstbewusster – doch es reicht nicht.“„Tuttosport“: „Sinners legendärer Triumph in Wimbledon: Was für eine Aufholjagd gegen Zverev – Jannik schafft das historische Double!“La Repubblica: „Sinner, nun eine Legende, bestätigt sich als König von Wimbledon.“„Corriere dello Sport“: „König Sinner II: Er schlägt Zverev in vier Sätzen und gewinnt Wimbledon zum zweiten Mal in Folge!“Frankreich„Le Parisien“: „Der Boss ist zurück … Nach einem Jahr ohne Grand-Slam-Titel, obwohl er sich fast überall sonst durchgesetzt hatte, hat Jannik Sinner, 24 Jahre alt, seine Krone auf dem Centre Court von Wimbledon verteidigt. Die Nummer eins der Welt musste leiden, um Alexander Zverev zu bezwingen, der seit seinem ersten Major-Titel bei den French Open im vergangenen Juni wie verwandelt wirkt.“„L’Équipe“: „Der König ist Italiener.“Spanien„Mundo Deportivo“: „Der Italiener Jannik Sinner wurde zum zehnten Profi, der seinen Titel in Wimbledon verteidigt, nachdem er einen außergewöhnlichen Zverev nach dessen Triumph in Roland Garros noch niedergerungen hatte.“Sport: „Der Kampf um den Titel auf dem Rasen des All England Club hat erneut gezeigt, dass die Rivalität zwischen dem Italiener Jannik Sinner und dem Spanier Carlos Alcaraz nach wie vor keinen Platz für andere lässt – auch nicht für den deutschen Tennisspieler Alexander Zverev, der mit seinem ersten Grand-Slam-Titel im Gepäck in die britische Hauptstadt gereist war.“Schweiz„Tages-Anzeiger“: „Alexander Zverev spielt gegen Jannik Sinner das Tennis seines Lebens – und verliert trotzdem 7:6, 6:7, 3:6, 4:6.“„Blick“: „Kein Ketchup-Effekt bei Zverev (…) Sinner verlängert seine Wimbledon-Regentschaft.“Österreich„Kronen Zeitung“: „Titel verteidigt: Sinner bleibt Wimbledon-König!“„Kurier“: „Nein, nach einem Sieger sah es lange nicht aus. Jannik Sinner und Alexander Zverev lieferten sich in 3:46-Stunden ein Wimbledon-Finale, das würdiger nicht sein konnte.“