Der Juni war nicht nur sehr heiß, er forderte auch ungewöhnlich viele Tote in deutschen Gewässern. Mindestens 99 Menschen ertranken im Juni, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. Übertroffen wurde das zuletzt nur im Juni 2003, als 107 Menschen bei Badeunfällen starben. Michael
Neiße ist seit Jahrzehnten Rettungsschwimmer bei der DLRG und leitet die Kommunikation des Landesverbands Berlin. Etwa die Hälfte seiner Einsätze ließe sich
vermeiden, sagt er im Gespräch mit der ZEIT, wären die Menschen nicht so leichtsinnig.











