Ein 84-Jähriger kam im Starnberger See ums Leben, in der Talsperre Pöhl wird nach zwei Männern gesucht, ein Vater konnte seinen Sohn in Oberfranken retten: Am Wochenende hat es zahlreiche Unglücksfälle an Gewässern gegeben.
29.06.2026, 11.47 Uhr
DLRG-Retter
Am heißen Wochenende hat es erneut zahlreiche Menschen zur Abkühlung ans Wasser gezogen. Doch in mehreren Fällen gerieten Menschen in Gefahr, in einigen endete das Bad sogar tödlich. Insgesamt sind nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Bei allen handele es sich um Männer und Jungen. Die DLRG zählt dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden.
Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben. Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim mindestens schwer verletzt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.











