Norwegens Trainer Stale Solbakken ist ein großzügiger, weitgehend unaufgeregter, um Fairness bemühter Mann. Und so war er fast schon ein wenig pikiert, als ihn ein Journalist zum Ende seiner Pressekonferenz im Hard Rock Stadium von Miami noch fragte, ob er meine, dass man nun wohl bis zum Lebensende von einem Kabel sprechen werde. Als Metapher für eine mögliche Ungerechtigkeit, die seinem Team widerfahren sei, oder auch als Code für das mindestens unglückliche 1:2 gegen England und, damit einhergehend, das Aus im Viertelfinale der Fußball-WM in Nordamerika. „Meine aufrichtige Hoffnung ist, dass das nicht die Story über dieses Team sein wird. Das sollte sie jedenfalls nicht sein“, sagte Solbakken und verließ den Saal unter einigem Applaus.
Norwegens WM-Aus gegen England: „Der Ball flog senkrecht vom Himmel herunter“
Hat der Ball vor Englands Ausgleichstreffer das Kabel der „Spider Cam“ touchiert? Der Protest der Norweger bleibt wirkungslos











