Unter dem Motto „Unsere WM 2026: Weg mit Merz“ hatte das BSW am Samstag zu einer Kundegbung in Dresden aufgerufen. Rund 200 Menschen waren bei bestem Sonnenschein am Goldenen Reiter erschienen.

Neben der ehemaligen BSW-Fraktionsvorsitzenden im sächsischen Landtag, Sabine Zimmermann, war auch die Co-Vorsitzende der Partei, Amira Mohamed Ali, nach Dresden gekommen.

Während Sabine Zimmermann, die sich Anfang des Jahres eigentlich aus der Politik zurückgezogen hatte, die Deindustrialisierung Ostdeutschlands und den damit verbundenen Abbau gut bezahlter Arbeitsplätze kritisierte, holte Mohamed Ali zum Rundumschlag gegen die Bundesregierung aus.

So übte die Co-Vorsitzende etwa scharfe Kritik an der geplanten Rente mit 70, die sie als „Rentenkürzung“ bezeichnete. Viele Beschäftigte in der Pflege, im Einzelhandel oder auf dem Bau könnten nicht einmal bis 67 arbeiten. Als Vorbild nannte sie Österreich, wo auch Beamte, Selbstständige und Politiker in die Rentenkasse einzahlten und das Rentenniveau höher liege.

„Wegm mit Merz“: Hunderte waren zur BSW-Kundgebung in Dresden erschienen.