Statt GoldketteDie griechische Marke Sorbet Island ist eigentlich für ihre Bademode bekannt, die aus diesem endlos stretchbaren „Crinkle“-Material besteht und sich sämtlichen Körperformen und -größen anpassen soll. (In der knallharten Strandrealität funktioniert das zumindest von XS bis L ganz gut.) Ursprünglich hatte die Gründerin Sophia Mamas aber mal mit Freundschaftsarmbändern angefangen, und ihr Hang zu Schmuck hat nie richtig aufgehört. Deshalb gibt es in der Kollektion neben all den Bikinis und Swimshorts mittlerweile eine große Auswahl Glasperlenketten und Armbänder, die definitiv in die Kategorie „Strandschmuck“ gehören. Mit kleinen Fisch- oder Krebsanhängern, Zitronen, Herzen, sehr verspielt, immer bunt. Klingt so, als könnten das nur Kinder tragen? Eben nicht. Wer einmal einen Blick in das Lookbook der Marke wirft, sieht dort vor allem Männermodels vom Typ Adonis mit dem Schmuck am Hals und findet das auch ohne mehrstündige Sonneneinstrahlung aufs Gehirn vollkommen schlüssig. Goldkette? Kann ja jeder tragen. RimowaBlau machenBlau gibt es im Sommer in allen Schattierungen, die Sehnsuchtsfarbe des Meeres, der wiederentdeckte Curaçao-Likör, Fahrten ins Blaue nach Büroschluss an den See oder zum Picknick. Weil Koffer aber ein Ganzjahres-Zubehör sind, musste sich Rimowa bei der neuen farbigen Produktserie für eine nicht allzu saisonale Nuance entscheiden. Türkis hätte nach Erfrischung in der Hitze ausgesehen, Kobalt erinnert an die Kuppeln der strahlend weißen Inseldörfer der Ägäis, alles sehr sommerlich – die Wahl fiel auf sattes Tintenblau. Eine gute Idee, Ink Blue wirkt kühl genug für Reisen bei 30 Grad plus und im Winter dezent elegant. Die Gepäck-Kollektion mit Koffern aus Aluminium in drei Größen umfasst auch Accessoires wie eine Crossbody-Tasche aus Leder und, als hellen Farbtupfer, einen ausgewaschenen Denim-Hut. Akt LondonWeniger schwitzen2015 entschieden sich zwei Freunde, die Sache mit den Deodorants noch mal zu überdenken. Denn Ed Currie and Andy Coxon waren Tänzer mit Engagements im Londoner West End und als solche unzufrieden mit der Leistung herkömmlicher Deodorants – kaum eines hielt dem Belastungstest der beiden Männer stand, die jeden Tag unter heißen Scheinwerfern tanzen und davor stundenlang trainieren mussten. In der Umkleidekabine stellten sie bei sich und ihren Kollegen fest – Schweiß ist immer noch ein Problem. Drei Jahre lang forschten sie nebenbei an diesem Problem, befragten Kosmetiker, Dermatologen und Ärztinnen und gingen schließlich selbst ins Labor – am Ende stand „The Deodorant Balm“, eine Deocreme, die alles anders machen sollte.Prototypen teilten die beiden an alle ihre hart arbeitenden Kolleginnen und Kollegen im Scheinwerferlicht und auf der Bühne aus – das Echo auf diese Testphase war, wenn man den Gründern glaubt, phänomenal. Interessant an der Formel des neuen Deos ist, dass der entwickelte Deo-Barriere-Komplex darin den ganzen Tag anhält, aber ohne Aluminiumsalze auskommt. Die Creme fühlt sich eher an wie eine Hautpflege-Creme und wirkt gleichzeitig deodorierend und absorbiert Schweiß – die Achsel bleibt nahezu trocken. Inzwischen ist das Akt-Deo von der Bühne gestiegen und selbst zum Star geworden, es gehört zu den Kosmetik-Hypes des Jahres – was nicht zuletzt an seiner zuverlässigen Funktion liegen dürfte. Erhältlich ist es in mehreren naturfrischen Duftrichtungen, und auch ein paar andere Körperpflegeprodukte gehören mittlerweile zum Sortiment von Akt.