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Kommentar: Und plötzlich ist da der Sommer der Reformen Fachlich kann man an der Gesundheitsreform viel kritisieren, vor allem das Einknicken des Bundes in letzter Minute. Entscheidend aber ist das psychologische Signal: Schwarz-Rot kann Reform.
Martin Knobbe 10.07.2026 - 19:29 Uhr Artikel anhörenGesundheitsministerin Warken im Bundestag: Sparreform auch persönlich ein Erfolg. Foto: Michael Kappeler/dpaNun ist es dann doch zumindest ein Sommer der Reformen geworden. Die Rentenkommission hat ihr Konzept vorgelegt, die Koalition verspricht, die 33 Vorschläge möglichst eins zu eins in Gesetze zu verwandeln. Der Koalitionsausschuss hat ein 34-Punkte-Paket zur Einkommensteuer, zum Arbeitsmarkt und zum Bürokratieabbau vereinbart. Und am Freitag winken Bundestag und Bundesrat die Sparreform für Krankenkassen von Ministerin Nina Warken (CDU) durch, was vor allem für sie persönlich ein großer Erfolg ist.Natürlich hat es – wie so oft in der Politik – nur mit viel Kompromiss und einem diskreten Schmiermittel geklappt. Die Bundesländer stimmten der Gesundheitsreform erst zu, als klar war, dass sie vom Bund 450 Millionen Euro für die Krankenhäuser und 100 Millionen für die Unikliniken bekommen.Gerade dieses Zugeständnis zeugt davon, dass die Angst vor dem Wählerzorn schwerer wog als die rationale Einsicht: Eine radikale Reform der deutschen Krankenhauslandschaft – mit Abstand der teuerste Posten im Gesundheitssystem – hätte Struktur und Kostenbelastung deutlich und nachhaltig verbessert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt









