Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko mag sportlich für Begeisterung sorgen – für Fußballfans in Europa ist sie dagegen hinsichtlich der unterschiedlichen Anstoßzeiten ein Graus. Wer tagsüber arbeitet oder morgens in die Schule muss, hatte von vielen Topspielen herzlich wenig.Gab es doch während der Vorrunde und bei einigen K.o-Spielen so klangvolle Ansetzungen wie beispielsweise Kroatien gegen Portugal. Für den normal arbeitenden Fußballfan aus Mitteleuropa war das Spiel nachts um 1 Uhr schwer zu sehen. Noch schlimmer, das Sechzehntelfinale zwischen Niederlande und Marokko, das um 3 Uhr morgens angepfiffen wurde. Da gibt es in unseren Gefilden sicher nur ganz wenige Hartgesottene, die das dramatische Aus unserer Nachbarn nach verlorenem Elfmeterschießen live verfolgt haben.
WM 2026
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Zu viele Spiele im Pay-TV
Auch wenn Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay krachend rausgeflogen ist, besonders bitter war es für die vielen Kinder, die die DFB-Auswahl anfeuern wollten. Bei einem Anpfiff um 22.30 Uhr war für die meisten längst Bettruhe angesagt. Statt Live-Emotionen blieb am nächsten Morgen nur noch die Zusammenfassung – und damit war die Spannung natürlich dahin.











