Zehn Wochen vor der Berlin-Wahl: Kai Wegner zieht seine Kandidatur zurückWegen seines Krisenmanagements nach dem Stromanschlag in Berlin war der Regierende Bürgermeister selbst innerhalb der CDU immer mehr unter Druck geraten. Nun gibt es diesem nach.10.07.2026, 15.20 Uhr1 LeseminutenDem Druck nachgegeben: der Berliner Bürgermeister Kai Wegner will bei der Wahl in der deutschen Hauptstadt nicht mehr kandidieren.Imago(dpa)/inn. «Es war einfach Mist». So beschreibt Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister Berlins, sein Handeln während des grossen Stromausfalls Anfang Januar, als er an diesem Freitag vor die Kameras tritt und bei einer kurzfristig eingeräumten Pressekonferenz seinen Rückzug erklärt. Er werde seine Spitzenkandidatur für die christlichdemokratische CDU zur Wahl des Parlaments von Berlin im September aufgeben, sagt er. Es sind noch zehn Wochen bis zur Wahl.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Er habe immer authentisch bleiben wollen, sagt er. «Ich will der bleiben, der ich bin.» Er räumt Fehler ein, zählt aber auch auf, was unter ihm gut gelaufen sei in der Stadt: Die Bürgerämter hätten funktioniert, die Polizisten seien zufrieden mit ihrer Arbeit. «Ich bin stolz darauf», sagt er.Bis zur Wahl des sogenannten Abgeordnetenhauses soll er weiterhin Regierender Bürgermeister bleiben.Wegner war vor allem wegen falscher Angaben zu seiner Kommunikation am ersten Tag eines grossen Stromausfalls Anfang Januar nach einem mutmasslich linksextremistischen Brandanschlag im Südwesten Berlins scharf kritisiert worden.Mehr folgt.Passend zum Artikel
Stromausfall-Krise: Kai Wegner verzichtet auf Berlin-Wahl-Kandidatur
Wegen seines Krisenmanagements nach dem Stromanschlag in Berlin war der Regierende Bürgermeister selbst innerhalb der CDU immer mehr unter Druck geraten. Nun gibt es diesem nach.










