Es ist das womöglich spannendste Projekt der anstehenden Bundesliga-Saison: Mauro Lustrinelli hat als Trainer die sportliche Regie beim 1. FC Union Berlin übernommen, soll die Köpenicker zu neuen Erfolgen führen, darüber hinaus aber auch noch den Spielstil der Mannschaft umkrempeln. Alles andere als eine leichte Aufgabe.
Ein neues Gesicht im deutschen Fußball
Der Schweizer ist neben Carles Martinez (Bayer Leverkusen), Martín Demichelis (RB Leipzig), Miron Muslić (FC Schalke 04), Vincent Wagner (SV Elversberg) und Ralf Kettemann (SC Paderborn) einer von sechs Trainern, die in der Saison 2026/27 erstmals Bundesliga-Luft schnuppern werden.Während Demichelis die Liga zumindest aus seiner Zeit als Spieler beim FC Bayern bestens kennt und Muslić, Wagner sowie Kettemann mit ihren Klubs in der 2. Bundesliga für Furore sorgten, ist Lustrinelli hierzulande ein noch unbeschriebenes Blatt. In der öffentlichen Wahrnehmung startet der 50-Jährige, der den FC Thun in der Schweiz sensationell als Aufsteiger zum Meistertitel führte, bei null.Die Größe des Projekts könne ihn überfordern, sagen die einen. Jemand wie er, der erstmals in einer der Top-5-Ligen Europas vorstellig wird, könne genau der Richtige sein, sagen die anderen.






