Am Donnerstag bestätigte der 1. FC Union Berlin in einer um 14 Uhr versendeten Pressemitteilung das, was in den Stunden zuvor – eigentlich schon in den vergangenen Tagen – nach und nach durchgesickert war. Mauro Lustrinelli übernimmt das Amt des Cheftrainers und soll die Köpenicker in eine erfolgreiche Zukunft führen. Der 50-jährige Schweizer kommt vom FC Thun, den er vor wenigen Wochen als Aufsteiger sensationell zum Meister gemacht hatte.
Lustrinelli, zwölfmaliger Nationalspieler seines Heimatlandes, bringt gleich drei Assistenten mit zu Union. Michel Renggli, Sascha Stauch und Enrico Schirinzi verstärken das Trainerteam und sollen für eine neue Ansprache sorgen. Die Eisernen wollen künftig einen aktiveren Spielstil pflegen und vor allem jungen Spielern die Chance auf regelmäßige Einsätze in der Bundesliga geben.
Horst Heldt, der mit den Verpflichtungen von Bo Svensson und Steffen Baumgart auf der Trainerposition bislang kein glückliches Händchen hatte, ist sich sicher, den richtigen Mann gefunden zu haben. „Mauro Lustrinelli hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie er Mannschaften formen und weiterentwickeln kann. Der Meistertitel mit einem Aufsteiger spricht für seine fachliche Qualität, aber auch für seine Fähigkeit, eine Gruppe zu führen und zu begeistern. Zudem entspricht seine Art, Fußball spielen zu lassen, unseren Vorstellungen“, wurde der Manager in einer ersten Stellungnahme zitiert.












