Der VW-Konzern leidet weiter unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China. Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen in den Monaten April bis Juni auf nur noch 2,08 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, fast 9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilten. Der Rückgang fiel damit noch etwas stärker aus als im Quartal davor. Von Januar bis März stand ein Minus von 4 Prozent.
Schwaches China-Geschäft belastetIn China, wo Volkswagen mit einem schrumpfenden Markt und lokaler Konkurrenz zu kämpfen hat, brachen die Verkäufe um mehr als ein Drittel ein – auf nur noch 424.300 Fahrzeuge. Die Situation dort bleibe herausfordernd, sagte Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert, der das Ressort auch im Gesamtkonzern betreut. Der rückläufigen Gesamtmarktentwicklung habe sich VW nicht entziehen können – „trotz erster positiver Impulse unserer dort neu eingeführten, lokal entwickelten Elektrofahrzeuge“.
Besser lief es dagegen in Nordamerika, wo Europas Autobauer unter den neuen Zöllen von Präsident Donald Trump (80) leiden: 242.000 Autos wurden dort ausgeliefert, fast 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Minus im ersten Quartal konnte damit aber noch nicht ausgeglichen werden.Nachfrage nach E-Autos steigtZulegen konnte der Konzern in Europa: In Westeuropa wurden gut 900.000 Fahrzeuge ausgeliefert, knapp 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei den E-Autos lag das Plus europaweit sogar bei knapp 6 Prozent auf gut 200.000 Fahrzeuge.











