Stand: 10.07.2026 • 12:06 Uhr
Mit einem Sparpaket will Schwarz-Rot die Krankenkassenbeiträge stabilisieren. Das soll auch durch eine Deckelung von Honoraren gelingen. Betroffene Berufsgruppen warnen vor den Folgen.
"Wir befürchten, dass es den Frauen künftig schlechter gehen wird", sagt Christiane Warta. Sie ist Beleghebamme am Diakonissen-Krankenhaus in Speyer. "Wenn sich für Hebammen ihr Beruf nicht mehr lohnt, wird es für Frauen immer schwieriger, dann Hilfe zu bekommen, wenn sie sie brauchen." Außerdem drohe eine zusätzliche Belastung des Gesundheitssystems: "Wenn es einer Schwangeren schlecht geht und keine Hebamme verfügbar ist, geht sie eben zum Arzt. Das kostet dann dort Ressourcen."
Die Geburtshilfe in Speyer ist die drittgrößte in ganz Deutschland: 3.600 Geburten im Jahr werden hier betreut. Bei einer Geburt muss in Deutschland eine Hebamme anwesend sein, so regelt es das Hebammengesetz. Doch der Hebammenverband sieht die Versorgung in Deutschland gefährdet.
Ärzte und Psychotherapeuten warnen vor Folgen










