Auf der Managementkonferenz manage_future von manager magazin und Roland Berger diskutierten Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie eines der drängendsten Themen der Zeit: künstliche Intelligenz.Unter dem Titel „Wer führt wen? Wie Organisationen Mensch und KI erfolgreich zusammenbringen“ holte Chefredakteurin Isabell Hülsen ein hochkarätiges Panel auf die Bühne: SAPs KI-Chef Jonathan von Rüden, Allianz-Vorständin Renate Wagner, Charité-Direktorin Sylvia Thun und Roland-Berger-Chef Stefan Schaible.

Es geht um die Frage, warum zwar alle über KI reden, sie aber bisher viel weniger messbare Resultate in Unternehmen liefert als erhofft. Programmierer, Anwender, Berater, alle gemeinsam sagen inzwischen, dass die KI-Experimentierphase der Anfangsjahre zu Ende gegangen ist. Der puren Begeisterung folgt nun die Arbeit. Es geht darum, zu erkennen, welche Aufgaben wir der KI mittelfristig wirklich zutrauen können – und welche weiterhin von Mitarbeitern übernommen werden müssen. „Wir können Kunden schneller und besser bedienen“, sagte Allianz-Vorständin Renate Wagner. In der Tierkrankenversicherung sank die Bearbeitungszeit einfacher Schäden in vielen Fällen deutlich. Jonathan von Rüden von SAP unterstrich, dass Unternehmen, die KI-Tools mit relevanten Daten verbinden und kreativ vom Menschen nutzen lassen würden, ungeahnte Effizienz- und Intelligenzgewinne erzielen könnten.