In Graham Platners Worten liegt keine Einsicht und kein Bedauern. Da sind nur Schmerz und vor allem: Zorn. »Überlegt einmal, was Ihr tun würdet«, sagt er von seiner Terrasse im US-Bundesstaat Maine aus in die Kamera und schnauft in seinen Walrossbart, »als ganz normale Leute in einer Welt, in der mächtige Kräfte gegen Euch arbeiten, Euch des Schlimmsten beschuldigen, was ein Mensch tun kann. Und dann stimmt es nicht einmal.« Er selbst komme zu der Entscheidung, dass es für ihn nicht weitergehen könne. Dass er seine Kampagne für den Senatssitz in Maine beende. »Kämpft weiter«, sagt er noch, »eines Tages gewinnen wir.«