PfadnavigationHomeSportFußballWM„Vielleicht war Pinkelpause“VAR-Irrsinn – Mbappé muss bei klarem Elfer mehr als drei Minuten warten und verschießtStand: 23:27 UhrLesedauer: 2 MinutenKylian Mbappé scheitert in der ersten Halbzeit mit seinem ElfmeterQuelle: FIFA via Getty Images/Hannah Peters - FIFAKylian Mbappé muss im Viertelfinale gegen Marokko mehr als drei Minuten warten, bis er seinen Elfmeter schießen darf. Tatiana Guzmann, die schon bei Deutschlands WM-Aus eingegriffen hatte, spielt auch hier eine entscheidende Rolle.Kylian Mbappé machte das, was er am besten kann. Der Superstar der Franzosen nahm im Viertelfinale gegen Marokko (hier geht es zum Liveticker) Tempo auf und legte den Ball an seinem Gegenspieler vorbei. Marokkos Innenverteidiger Noussair Mazraoui wusste sich nicht anders zu helfen, grätschte, und holte Frankreichs Stürmer im Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Facundo Tello entschied auf – völlig zu Recht – Elfmeter.Doch zwischen dem Elfmeterpfiff und der Ausführung lagen über drei Minuten. Das Foul passierte nach 24:32 Minuten, Mbappé lief nach 27:44 Minuten zum Strafstoß. Viel Zeit, um nachzudenken. Offensichtlich zu viel.Aus unerklärlichen Gründen meldete sich das Videoschiedsrichter-Team zu Wort, um das eindeutige Foul zu überprüfen. Wieder einmal mittendrin: Tatiana Guzmann, die bei Deutschlands WM-Aus gegen Paraguay ein Tor von Jonathan Tah in der Verlängerung aberkannt hatte.„Es ist ein Witz, dass Mbappé so lange warten muss“Neben dem VAR-Team taten die Marokkaner ihr Übriges. Mazraoui ließ sich im Strafraum lange behandeln, und Issa Diop redete auf Frankreichs Ousmane Dembélé ein. Dabei hielt sich Diop die Hand vor den Mund. Nach neuer Regelauslegung hätte er dafür die Rote Karte sehen müssen. Doch Tello sah dies offensichtlich nicht, das VAR-Team griff seinerseits nicht ein. „Es ist ein Witz, dass Mbappé so lange warten muss. Das war schlecht gemacht vom Schiedsrichter-Team“, urteilte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. „Ich weiß nicht, was da in diesem Raum los war. Vielleicht war Pinkelpause“, sagte Magenta-Experte Jürgen Klopp.Lesen Sie auchDie dreiminütige Wartezeit hinterließ bei Mbappé offensichtlich Spuren. Der Superstar von Real Madrid durfte auch, als der Check vorbei war, noch nicht schießen. Es dauerte nochmals 30 Sekunden, bis er anlaufen durfte. Mbappé verzögerte und schob den Ball schwach in die rechte Ecke. Marokkos Torwart Bono war zur Stelle und parierte den Elfmeter.