Die Publizistin Eva Maria Michelmann wurde monatelang in einem syrischen Gefängnis festgehalten. Nach ihrer Freilassung spricht sie sich gegen Abschiebungen dorthin aus.
9. Juli 2026, 18:29 Uhr
Mit Plakaten hatten Menschen unter anderem in Hamburg auf das Verschwinden Michelmanns aufmerksam gemacht.
© Hanno Bode/imago images
In ihrer ersten öffentlichen Äußerung seit ihrer Freilassung im Juni hat Eva Maria Michelmann die Haftbedingungen in syrischen Gefängnissen als unmenschlich beschrieben und eindringlich vor Abschiebungen nach Syrien gewarnt. »Bitte glauben Sie nicht, dass das HTS-Regime in Syrien in irgendeiner Weise demokratisch wäre«, sagte Michelmann in einem Videostatement, das bei einer Pressekonferenz ihrer Familie und ihrer Anwälte in Köln gezeigt wurde. »Seine Methoden sind nicht einmal menschlich. Folter mit Schlägen und Elektrizität sind in den Gefängnissen dieses Regimes ganz normale Standardverhörmethoden«, sagte Michelmann, die am 19. Juni aus einem syrischen Gefängnis entlassen wurde.







