Stand: 09.07.2026 • 10:12 Uhr

Andrew Giuliani, Leiter der WM-Task-Force des Weißen Hauses, hat das Eingreifen der US-Regierung beim Aussetzen der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun verteidigt - und stellte den Ablauf der Entscheidung in wesentlichen Punkten anders als die FIFA dar.

Giuliani bekräftigte, die US-Regierung habe den Platzverweis von Beginn an "für höchst fragwürdig" gehalten. Der brasilianische Schiedsrichter Raphael Claus sei im Zusammenhang mit Ermittlungen zu Spielmanipulationen in Brasilien genannt worden. Zudem sei der VAR-Einsatz bei der Roten Karte nach Ansicht Giulianis regelwidrig eingesetzt worden.

Die US-Regierung habe den Fall als Frage des "Fair Play" betrachtet. Mehrfach stellte der Leiter der WM-Task-Force einen Zusammenhang zwischen dem Handeln der US-Regierung und dem späteren Ausgang des Verfahrens her. "Wir wollten sicherstellen, dass auf dem Spielfeld fair entschieden wird. Das haben wir erreicht." Anschließend erklärte er: "Wir stehen zu den Maßnahmen, die wir ergriffen haben."

Folarin Balogun