Washington (dpa) - US-Außenminister Marco Rubio hat die Aufhebung einer Roten Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun bei der Fußball-WM verteidigt. Die ursprüngliche Entscheidung sei ein Fehler gewesen und es sei richtig gewesen, diese rückgängig zu machen, sagte Rubio vor dem Achtelfinale der USA gegen Belgien. Zeitlupen seien für solche Überprüfungen ungeeignet, argumentierte er. „Sie sollten sich diese Dinge in Echtzeit ansehen.“Belgien könne auch nicht wollen, ein Spiel zu gewinnen, über dessen Ausgang anschließend wegen des Fehlens des besten US-Torschützen diskutiert werde, sagte er weiterhin. „Man möchte doch, dass der Gegner in Bestbesetzung antritt, damit der Sieg nicht auf diese Weise getrübt wird.“Der Außenminister betonte, er sei kein Fußball-Experte. Aber nach allem, was er von Fachleuten gehört habe, habe Balogun seinen Gegenspieler nicht absichtlich getroffen. Mit Blick auf die Aufregung um den Fall sagte Rubio, vielleicht versuche jemand, einen „internationalen Zwischenfall“ aus der Affäre zu machen. Man werde das Thema eventuell am Dienstag beim Nato-Gipfel mit den Belgiern und den anderen Verbündeten ansprechen.Belgischer Protest bleibt erfolglosDie FIFA hatte die Rot-Sperre gegen Balogun nachträglich aufgehoben und zur Bewährung ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump bestätigte am Montag, sich in einem Telefongespräch mit FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich für eine Überprüfung der Entscheidung eingesetzt zu haben. Die Aussetzung der Sperre hatte für große Kritik gesorgt. Der belgische Verband hatte von der FIFA eine schriftliche Erklärung gefordert, die jedoch als unzulässig abgewiesen wurde.© dpa-infocom, dpa:260706-930-343668/1
Rubio befürwortet Aufhebung von Baloguns Rot-Sperre
Washington (dpa) - US-Außenminister Marco Rubio hat die Aufhebung einer Roten Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun bei der Fußball-WM verteidigt. Die ursprüngliche Entscheidung sei ein Fehler gewesen und es sei richtig gewesen, diese rückgängig zu machen, sagte Rubio vor dem Achtelfinale der USA gegen Belgien. Zeitlupen seien für solche Überprüfungen ungeeignet, argumentierte er. „Sie sollten sich diese Dinge in Echtzeit ansehen.“Belgien könne auch nicht wollen, ein Spiel zu gewinnen, über dessen Ausgang anschließend wegen des Fehlens des besten US-Torschützen diskutiert werde, sagte er weiterhin. „Man möchte doch, dass der Gegner in Bestbesetzung antritt, damit der Sieg nicht auf diese Weise getrübt wird.“Der Außenminister betonte, er sei kein Fußball-Experte. Aber nach allem, was er von Fachleuten gehört habe, habe Balogun seinen Gegenspieler nicht absichtlich getroffen. Mit Blick auf die Aufregung um den Fall sagte Rubio, vielleicht versuche jemand, einen „internationalen Zwischenfall“ aus der Affäre zu machen. Man werde das Thema eventuell am Dienstag beim Nato-Gipfel mit den Belgiern und den anderen Verbündeten ansprechen.Belgischer Protest bleibt erfolglosDie FIFA hatte die Rot-Sperre gegen Balogun nachträglich aufgehoben und zur Bewährung ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump bestätigte am Montag, sich in einem Telefongespräch mit FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich für eine Überprüfung der Entscheidung eingesetzt zu haben. Die Aussetzung der Sperre hatte für große Kritik gesorgt. Der belgische Verband hatte von der FIFA eine schriftliche Erklärung gefordert, die jedoch als unzulässig abgewiesen wurde.© dpa-infocom, dpa:260706-930-343668/1















