Ganz nach dem Motto: »Ach, wenn das nicht klappt, kommt schon was anderes.« Ich teile diese Ansicht nur bedingt und war schon immer mehr auf Sicherheit aus. Deshalb konnte ich auch besser schlafen, nachdem ich meinen ersten unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben habe.Bislang ist es in Deutschland so, dass Arbeitnehmer:innen ohne sachlichen Grund für maximal 24 Monate befristet beschäftigt werden können. Doch die Bundesregierung plant, diese Begrenzung nun auszuweiten. Bei Arbeitnehmer:innen, die bis Ende 2030 eingestellt werden, sollen künftig sachgrundlose Befristungen doppelt so lang erlaubt werden. Anders als zuvor können ihre Verträge demnach bis zu sechsmal verlängert werden. Auch eine erneute Ersteinstellung bei demselben Arbeitgeber soll dann möglich sein.Die Bundesregierung hofft, dass Unternehmen so schneller neue Stellen schaffen. Aber ist das wirklich so? Und was droht noch? Meine Kollegin Franca Quecke hat sich bei zwei Experten umgehört .Eine aufschlussreiche Lektüre wünschtKatharina Hölter, Redakteurin SPIEGEL Start