Als Mann ohne Krawatte ins Büro? Oder als Frau mit Rock, ohne dazu Strumpfhosen zu tragen? Vor zehn Jahren war das, zumindest in den konservativen Branchen wie Banken, Unternehmensberatungen, Kanzleien und Versicherungen, noch weitgehend undenkbar. Im Jahr 2016 hatte man im Kleiderschrank noch einen Inhalt für den Job und einen für die Freizeit. Frauen passten sich der strengen Männermode an, indem sie etwa Hosenanzüge trugen. Oder sie schlüpften in andere Kleidung mit Uniformcharakter – etwa Etuikleider oder Bleistiftröcke, jeweils mit passendem Blazer.